Knapp 3000 Besucher beim 12. Oberpfalz-Festival in Tännesberg

Knapp 3000 Besucher beim 12. Oberpfalz-Festival in Tännesberg

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Tännesberg. Knapp 3000 Besucher feierten das 12. Oberpfalz-Festival in Tännesberg – Traumwetter und tolle Music-Acts sorgten für ausgelassene Stimmung.

Bei traumhaften Kaiserwetter waren knapp 3000 Besucher zum 12. Oberpfalz-Festival auf das Open-Air Gelände nach Tännesberg gekommen. Einmal mehr war die Veranstaltung von A-Z glänzend organisiert und Veranstalter Alfred Eckl, der wie er selber erzählte, mit der Verlesung der unzähligen Sponsoren den schwierigsten Part auf der Bühne hatte, strahlte mit seinem großartigen Helferteam und den gut gelaunten Festival-Gästen um die Wette. Bereits um 17 Uhr war Einlass und die ersten Zuschauerscharen säumten das Tännesberger Sportgelände.

Nur eine Viertelstunde später stand bereits mit „Bittenbinder“ der erste Music-Act auf der Bühne. Die junge Münchner Funk und Soul-Band um Frontfrau Veronika Bittenbinder nutzte die Gunst der Stunde und erfreute das Oberpfälzer Publikum mit mitreißenden „Grooves“ und frischen tiefgründigen deutschen Texten. Mit Veronikas markanter Stimme und musikalischer kraftvoller Lebendigkeit hatten sie die Festival-Besucher sofort in ihren Bann gezogen. Aus ihrem Debütalbum „Das sind wir“ durfte natürlich der wohl bekannteste Song und Singleauskopplung „Uns geht´s gut“ nicht fehlen. Im Anschluss daran betrat Holger Matthias Wilhelm mit Band die Bühne. Der gebürtige Regensburger, der vielen als „Brunner Wirt Gregor“ der bayerischen Fernsehserie „Dahoam is Dahoam“ ein fester Begriff ist bewies, dass er auch als Sänger und Musiker seine Fans begeistern kann. Ob bei „Scheiß Dir nix“, „Ab in die Pampa“  oder „Jetzt oder nie“ bestach der bayerische Liedermacher mit witzigen Texten und eingehender Musik, die Ohrwurm- Charakter an den Tag legten. Bei den Songs  „Hauptgewinn“ und „Sehnsucht“, beide eine Hommage an seine Frau Anna Luisa, präsentierte Wilhelm seine gefühlvolle Seite. Sein Musikstil erinnert an eine interessante Mischung zwischen Konstantin Wecker und Hannes Wader und das eben in bayerisch.

Hochdosierte Live-Comedy folgte dann bei der Performance von Chris Boettcher. Bei seinem neuen Programm „Schluss mit frustig“ gab es ein Wiedersehen mit unzähligen Größen aus Sport, Politik und Showbusiness, von Löw bis Kahn, von Merkel bis Maffay. Eine Art „Band Aid“ der guten Laune“ von Promis sang die Oberpfalz so richtig happy! Mit viel „Isch“ im Text durfte Howard Carpendale genauso wenig fehlen wie sein großer Wiesen und Chart-Hit „10 Meter geh“, mit dem Boettcher sein Programm beendete.

Um 20:40 Uhr war es dann soweit. Hauptact Christina Stürmer „stürmte“ die Bühne und die Konzertbesucher waren völlig aus dem Häuschen. Die 35-jährige Österreicherin reihte einen Hit nach den anderen. Sie verstand es glänzend, das Publikum zu ihrer musikalischen Reise „abzuholen“. Ob „Ich lebe“, "Wir kriegen nie genug“, "Seite an Seite“ oder der unglaublich gefühlvolle Song „Mama ana ahabak“, die Zuschauer klatschten und tanzten im Rhythmus und konnten gar nicht genug von diesen wunderschönen emotionalen und unter die Haut gehenden Liedern hören. Mit „Millionen Lichter“ verabschiedete sich die kinderliebe Sängerin (während der Vorstellung machte sie ein Selfie mit einem kleinen Mädchen) zum ersten Male, um nach frenetischem Applaus und unzähligen Zugabe-Rufen mit „Wir leben den Moment“ und „Ich hör auf mein Herz“ wieder auf die Bühne zurückzukehren. Nach der zweiten und letzten Zugabe „Engel fliegen einsam“ endete ein fulminantes Konzert, das den Festival-Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Im Anschluss startete dann die große After-Show-Party mit DJ Fenkerl. Viele Besucher nutzten die immer noch angenehm warmen Temperaturen in vollen Zügen aus und feierten weiter bis in die frühen Morgenstunden.


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