Neustadt an der Waldnaab geht mit gutem Beispiel voran

Neustadt an der Waldnaab geht mit gutem Beispiel voran

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Statt Weihnachtspost Spende für das Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. - CSU- und SPD-Fraktion verzichten auf Entschädigung aus der Weihnachtssitzung.

„Spende statt Weihnachtspost“ – mit gutem Beispiel gingen der Landkreis Neustadt an der Waldnaab mit Landrat Andreas Meier an der Spitze voran. 1.000 Euro konnten so an Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V., für das Projekt Patientenhaus übergeben werden. Um weitere 1.072,50 Euro getoppt werden konnte die Spende durch den Verzicht der Mitglieder der CSU- und der SPD-Fraktion auf die Aufwandsentschädigungen aus der Weihnachtssitzung des Kreistages am 12. Dezember. CSU-Fraktionsvorsitzender Stephan Oetzinger, Bürgermeister von Mantel, und SPD-Fraktionsvorsitzender Günter Stich, Bürgermeister von Floß, ließen es sich nicht nehmen, zur Scheckübergabe persönlich ins Landratsamt zu kommen.

Der sanfte Apell von Prof. Reinhard Andreesen an die Bürgermeister und Landräte der Oberpfalz im Rahmen einer Bezirksverbandsversammlung im Juni in Neunburg vorm Wald, gemeinsam etwas für das Patientenhaus zu tun, war bei Landrat Andreas Meier auf besonders fruchtbaren Boden gefallen. Nach einem gemeinsamen Termin im Klinikum Weiden, bei dem Andreesen und Meier in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Kliniken Nordoberpfalz AG die enge Kooperation zwischen dem Weidner Haus und der Leukämiehilfe bekräftigten, nahm die Spendenidee Formen an.

Die insgesamt 2.072,50 Euro finden Verwendung in dem bereits begonnenen Bau des Patientenhauses der Leukämiehilfe in unmittelbarer Nähe des Universitätsklinikums Regensburg. 18 Wohneinheiten werden es Angehörigen von Krebspatienten ermöglichen, in besonders schweren Phasen der Erkrankung nahe bei ihren betroffenen Familienmitgliedern zu sein. „Wir setzen auf das Medikament Zuneigung“, erklärte Prof. Dr. Reinhard Andreesen und unterstrich die Wichtigkeit des bundesweiten Pilot-Projektes für die Region Ostbayern. Die Angehörigen müssten somit nicht jeden Tag den oft beschwerlichen Weg zwischen Heimatort und Regensburg auf sich nehmen, sondern können wichtige Zeit mit den Patienten verbringen. „Das ist ein Haus auch für unsere Region“, hatte Landrat Andreas Meier das 4,5-Millionen-Projket sowohl in der Aufsichtsratssitzung der Kliniken Nordoberpfalz AG als auch im Kreistag vorgestellt.

Spendenkonto Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern

IBAN: DE25 7505 0000 0780 0170 00 Sparkasse Regensburg
BIC: BYLADEM1RBG Verwendungszweck: Patientenhaus

Die Leukämiehilfe Ostbayern

Die Leukämiehilfe Ostbayern e.V. wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, dort unbüro­kratisch und direkt zu helfen, wo Patienten Begleitung und Unterstützung brauchen und diese durch die der­zeitigen medizinischen Einrichtungen und Kostenträger noch nicht gegeben ist. In den 16 Jahren ihres Beste­hens sammelte die Leukämiehilfe Ostbayern bereits mehr als 1,8 Millionen Euro und unterstützt in Nieder­bayern und der Oberpfalz Projekte, unter anderem in der Palliativmedizin, in der psychoonkologischen Be­treuung und durch kunsttherapeutische Angebote. Für das Projekt Patientenhaus akquirierte der Verein bisher 1,5 Millionen Euro Spenden und erhält 1,1 Millionen Euro Unterstützung aus verschiedenen Stiftungen.

Kontakt

Leukämiehilfe Ostbayern e.V.

c/o Universitätsklinikum Regensburg

Franz-Josef-Strauß-Allee 11

93053 Regensburg

Prof. Dr. Reinhard Andreesen

Vorsitzender

Tel: 0941 944-5340

Fax: 0941 944-5342

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www.leukaemiehilfe-ostbayern.de

Hans-Christian Wagner

Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag der Leukämiehilfe

Tel: 0941 20826-0

Fax: 0941 20826-71

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