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Tesla raste auf Polizisten zu: Zeugen-Aufruf

Tesla raste auf Polizisten zu: Zeugen-Aufruf

2 Minuten Lesezeit (337 Worte)

Symbolbild: Rike, pixelio.de

Es geschah am 21.06.2017, einem Mittwochabend, bei Pressath: Rücksichtslos raste ein Pkw-Fahrer auf einen Polizeibeamten zu, der sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Weiden richtet sich der Tatverdacht gegen einen 52-jährigen Mann aus Weiden. Der Tatverdächtige befindet sich nach Erlass eines Haftbefehls in einer Justizvollzugsanstalt. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Nach wie vor sucht die Polizei Verkehrsteilnehmer, die sich in unmittelbarer Nähe zum Geschehen aufgehalten haben. Der genaue Ablauf des Ereignisses wurde im Rahmen einer Tat-Rekonstruktion in den Abendstunden des 02.08.2017 nachgestellt, hierfür musste die Bundesstraße 470 bei Pressath zeitweise gesperrt werden.

Am 21.06.2017 gegen 21:10 Uhr führten Beamte der Polizeiinspektion Eschenbach routinemäßige Verkehrskontrollen auf der Bundesstraße 470 bei Pressath durch.  Dazu trat ein Beamter auf die Fahrbahn, um eines von drei herannahenden Fahrzeugen zur Kontrolle anzuhalten. Unvermittelt scherte das zweite Fahrzeug, ein grauer Pkw der Marke Tesla, aus und fuhr auf den Anhaltebeamten zu. Dieser konnte einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug nur durch einen Sprung zur Seite verhindern und blieb dadurch nahezu unverletzt. Dem Tesla-Fahrer gelang anschließend die Flucht.

Die umfangreichen Ermittlungen zur Identifizierung des Fahrzeuglenkers durch die Kriminalpolizeiinspektion Weiden führten zu einem 52-jährigen Mann aus Weiden. Dieser wurde am Donnerstag, 29.06.2017 festgenommen und auf Antrag Staatsanwaltschaft Weiden dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Weiden vorgeführt. Der Richter sah den Festgenommen als dringend tatverdächtig, der Fahrer des besagten Wagens gewesen zu sein und erließ Haftbefehl wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Der 52-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Zur weiteren Aufhellung des Geschehens hat die Staatsanwaltschaft Weiden und die Kriminalpolizeiinspektion Weiden eine Rekonstruktion der Geschehnisse am Mittwochabend, 02.08.2017 durchgeführt. Hierzu war unter anderem eine Sperrung der Bundesstraße 470 bei Pressath erforderlich. Notwendige Umfahrungen wurden eingerichtet.

Nach wie vor sucht die Polizei insbesondere Verkehrsteilnehmer, die sich zusammen mit dem später flüchtigen Tesla der Kontrollstelle genähert oder bereits gehalten haben. Die Fahrzeuginsassen sind für die ermittelnden Beamten wichtige Zeugen und werden weiterhin dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Weiden unter der Tel.-Nr. 0961/401-291 in Verbindung zu setzen.

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