Schlag gegen Betäubungsmittelhandel – ein Tatverdächtiger in Haft

Schlag gegen Betäubungsmittelhandel – ein Tatverdächtiger in Haft

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WEIDEN i.d.Opf.. Mit der Auswahl eines roten Peugeot zeigten Beamte der Fahndungsgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Weiden am Mittwoch, 07.06.2017 ihr besonderes Gespür für kontrollwürdige Personen und Fahrzeuge. Bei der Überprüfung der Insassen und des Pkws gelang die Sicherstellung von über 250 Gramm Marihuana. Für einen 20-Jährigen führte die Kontrolle in eine Justizvollzugsanstalt.

Am Mittwochvormittag gegen 10:10 Uhr entschlossen sich Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Weiden auf einem Rastplatz in Windischeschenbach zur Kontrolle eines roten Peugeot, der in Nordrhein-Westfalen zugelassen und mit drei Männern besetzt war. Dabei fanden die versierten Beamten in einem Kissen versteckt über 250 Gramm Marihuana und stellten es sicher.
Für die drei Insassen im Alter von 20 und zweimal 27 Jahren führte der weitere Weg zur Dienststelle in Weiden, wo die Kriminalpolizei die weitere Sachbearbeitung übernahm. Der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln richtet sich gegen das Trio. Durch die in der Folge gewonnenen Erkenntnisse aus verschiedenen Maßnahmen und Befragungen verdichtete sich der Tatverdacht gegen den 20-Jährigen und einen 27-Jährigen aus dem Hochsauerlandkreis. Der Tatverdacht gegen den dritten Fahrzeuginsassen mit Wohnort in Frankreich bestätigte sich nicht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Weiden wurden die beiden Männer aus Nordrhein-Westfalen dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der Ermittlungsrichter erließ gegen den 20-Jährigen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln. Die beiden anderen Tatverdächtigen konnten nach Durchführung verschiedener polizeilicher Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
Die kriminalpolizeilichen Bemühungen führten allerdings zur Identifizierung des mutmaßlichen Abnehmers der Betäubungsmittel, einen 26jährigen Mann in Weiden. Gegen diesen erließ der Ermittlungsrichter ebenfalls Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln. So klickten bei dem Weidener am Donnerstagnachmittag, 08.06.2017 bereits die Handschellen.
Bei der anschließenden Vorführung des Mannes vor den Ermittlungsrichter am Amtsgericht bestätigte sich der vorliegende Tatverdacht und der Richter hielt den Haftbefehl aufrecht, setzte ihn allerdings gegen Auflagen außer Vollzug, so dass der 26jährige Weidener wieder aus der amtlichen Obhut entlassen werden konnte.
Die Tatbeteiligten erwarten nun Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.


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