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Weidener Raubüberfall: Kripo sucht Zeugen

Weidener Raubüberfall: Kripo sucht Zeugen

2 Minuten Lesezeit (366 Worte)

Wie berichtet, ereignete sich am 17.09.2015, gegen 20.15 Uhr ein brutaler Raubüberfall auf drei Bewohner eines Einfamilienhauses in der Hammerwegsiedlung in Weiden. Die Kripo Weiden ermittelt mit einer eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe mit dem Namen „EG Siedlung‘“ auf Hochdruck. Nach wie vor sind die drei Täter  flüchtig. Die drei Opfer des Überfalls im Alter von 68, 71 und 89 Jahren befinden sich aufgrund der erlittenen Verletzungen nach wie vor in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

 

Die Fahndung nach drei bislang unbekannten Männern, welche die Geschädigten in der Zeit von 20:15 Uhr bis 00:45 Uhr in deren Wohnanwesen bedrohten, auch körperlich misshandelten und fesselten, laufen auf Hochtouren. Nach den bisherigen Erkenntnissen könnten die Täter aus dem osteuropäischen Raum stammen.

Die Täter drangen in das Einfamilienhaus in dem sich die Opfer aufhielten ein, durchsuchten das ganze Haus und erbeuteten Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro.

Seit Eingang der Mitteilung, dass eine Familie in den eigenen vier Wänden überfallen wurde, laufen die äußerst zeit- und personalintensiven Ermittlungen auf Hochtouren. Auch über das Wochenende hinweg gingen bei der Ermittlungsgruppe, die mit über 20 Mann im Dienst war, über 20 Hinweise aus der Bevölkerung ein. Diese wurden und werden bewertet und nach Priorität abgearbeitet.

Einen Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit bildete bisher die akribische Spurensicherungsarbeit im Tatanwesen, die immer noch nicht abgeschlossen ist. Unter Federführung der Kripo Weiden sicherten Spezialisten aus Weiden, Amberg und Regensburg die Spuren am Tatort. Darüber hinaus erfuhren die Kollegen Unterstützung durch das Landeskriminalamt. Mit Hilfe eines 3D-Skanners „konservierten“ die Beamten den Zustand der Wohnung, wie er sich für die Ermittler nach der Tat zeigte.

Dies dient insbesondere dazu, Geschehensabläufe auch später noch, wie beispielsweise in einer juristischen Aufarbeitung, nachvollziehbar machen zu können.

Zu den Täter liegen nach wie vor nur vage Beschreibungen vor. Einer wurde als auffallend groß, ca. 190 Zentimeter und sehr schlank ein zweiter als kleiner, ca. 170 - 175 Zentimeter und korpulent beschrieben.

Neben Hinweisen zu Personen oder Fahrzeugen, die in der Tatnacht in der Wohnsiedlung aufgefallen sind, bittet die Polizei nach wie vor auch um Hinweise zu einem dunklen BMW mit ausländischer Zulassung, der  im Tatortumfeld am Mittwochvormittag, 16.09.2015 aufgefallen war.

Mitteilungen werden dringend unter der Rufnummer: 0961/401-290 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.

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