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Relegationsspiel: Polizei zieht Bilanz

Relegationsspiel: Polizei zieht Bilanz

2 Minuten Lesezeit (449 Worte)

Bild:(c) Hubert Kohl, pixelio.de  -  Regensburg. Das Relegationsspiel des SSV Jahn Regensburg gegen den TSV 1860 München stellte auch für die Polizei am Freitag, 26.05.2017 eine besondere Herausforderung dar. Für die Einsatzkräfte unter Führung der Polizeiinspektion Regensburg Süd standen die Sicherheit in der Regensburger Innenstadt, am Hauptbahnhof und im Stadionumfeld sowie die Verkehrssituation an oberster Stelle.

Die Polizeiinspektion Regensburg Süd begann frühzeitig mit den notwendigen Planungen und Vorbereitungen um die sichere Durchführung des Spiels sowie die Sicherheit von Passanten und Verkehrsteilnehmern in der Innenstadt und im Stadionumfeld zu gewährleisten. Neben Kräften aus dem Präsidialbereich fanden sich Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei zur Einsatzbewältigung in der Domstadt ein. Zur Gewährleistung der Sicherheit innerhalb des Stadions trug ein entsprechend dimensioniertes Kontingent des Ordnungsdienstes bei.

Bewährt hat sich einmal mehr eine hohe Polizeipräsenz in der Innenstadt mit den Schwerpunkten Hauptbahnhof und Stadionumfeld. Die rund 1700 Gästefans, die gegen 15.14 Uhr  zum Teil mit einem Zug in Regensburg ankamen, nutzten das Angebot des Shuttleservices zum Stadion. Weitere Fußballbegeisterte aus München waren mit Bussen und PKWs angereist. Durch die gut geplante Verkehrsregelung konnten die Verkehrsbehinderungen rund um das Fußballspiel auf ein Minimum reduziert werden.

Aufgrund der Relegation war ein besonders emotionales Verhalten der Fans beider Seiten festzustellen, so die Polizei. Während der gesamten Einsatzdauer gelang es ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden Gruppen zu verhindern. 

Bereits bei der Anreise wurde von den Gästefans auf dem Bahnsteig des Regensburger Hauptbahnhofes bengalisches Feuer entzündet. Die professionellen Einlasskontrollen am Stadion erbrachten in Zusammenarbeit mit der Polizei noch einige pyrotechnische Gegenstände zu Tage. Den Personen, welche die Gegenstände mit sich führten, wurde vom Veranstalter umgehend ein Stadionverbot erteilt. So konnten durch die Gäste nur wenige einzelne pyrotechnische Gegenstände und zwei Rauchbomben gezündet werden.

Noch vor deren Einlass kam es unter den Münchnern zu einem Gerangel mit etwa 10-15 Personen. Gegen eine Person wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Neben diversen Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten, war auch ein Flaschenwurf gegen Einsatzkräfte durch die Löwenfans zu verzeichnen. Insgesamt waren zehn Personen vorübergehend in polizeilichem Gewahrsam. Einer der Münchner Gäste, der beim Einlass mit einer bengalischen Fackel angetroffen wurde, hatte zudem noch eine geringe Menge Betäubungsmittel mit sich geführt.

Für den Rückweg zum Hauptbahnhof nutzten die Gästefans das Angebot der Shuttlebusse ebenfalls, so dass der Zug gegen 20.50 Uhr planmäßig von Regensburg aus in Richtung München starten konnte. Während sich die übrigen Gäste mit Bussen auf den Heimweg gemacht haben, nutzten ein Teil der Heim-Fans und wenige Gästeanhänger die Gelegenheit, die Regensburger Dult zu besuchen.

Offensichtlich haben zahlreiche Besucher aus der Region die Hinweise der Polizei, öffentliche Verkehrsmittel und die bestehenden Parkflächen im erweiterten Stadionumfeld zu nutzen, angenommen.

Die Polizeiinspektion Regensburg Süd bedankt sich bei allen Zuschauern, die den polizeilichen Empfehlungen Folge geleistet haben.

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