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"Mann, das dauert"- das "andere" Advents-Konzert

"Mann, das dauert"- das "andere" Advents-Konzert

2 Minuten Lesezeit (364 Worte)

Das andere Adventssingen in der Hauskapelle des Klosters Ensdorf: Es war nicht der Ort, der dieses Advents-Konzert so anders machte, sondern das Thema, das anders angegangen und musikalisch interpretiert wurde. Die Verkündigung hieß dann „Hey, schon gehört?“, die Erwartung „Mann, das dauert!“, die modernen Kommunikationsmethoden kamen in der Herbergssuche zu Wort – „Annahme verweigert“.

Breiten Raum in den besinnlichen, nachdenklich stimmenden Texten nahm der Friede ein. Zwischen der Begrüßung durch Monika Anglhuber und dem letzten Thema „Heruntergekommen“ lagen aber dann viele schöne, einfühlsame und mitreißende Songs und Lieder. Für das Ensdorfer Adventssingen am 2. Adventssonntag konnte die Gruppe Canto Vero aus Kallmünz gewonnen werden und ein Ensemble aus Musikern der Gruppe „creazione unisono“ mit Monika Anglhuber (Gesang), Manuel Dams (Gitarre), Stefan Huber (Percussion) und Jürgen Zach (Bass, Gesang).

Canto Vero füllte mit klaren und bestens eingestellten Stimmen die Hauskapelle.

 

Die Liedauswahl beider Gruppen reichte von der Kritik an der Rastlosigkeit des Weihnachtsgeschäfts, über die Sehnsucht, das Wesen des Advents zu finden, bis hin zu echtem Bekenntnis, dass es sich vor Weihnachten um tiefreligiöse Glaubensinhalte handelt. Canto Vero füllte mit klaren und bestens eingestellten Stimmen die Hauskapelle. Dynamisch, präsent und ausdrucksstark immer so, wie das Lied es erforderte. Die musikalische Begleitung mit Gitarre, Kontrabass, Klavier und Percussion war die ideale Unterlage für den Chorsound, der im letzten Lied „Denn Du Gott bist groß“ seinen Höhepunkt hatte. Das Quartett von „creazione unisono“ lebte von der klaren Stimme von Monika Anglhuber, einer transparenten instrumentalen Basis aus Gitarre, Bass und Percussion und den äußerst unterschiedlichen Liedern und Stilen. Weihnachtlieder aus Schweden, Italien und England, teils mit oberpfälzer Text mit deutlicher Sozialkritik.

Unter den ausgefeilten Arrangements, mehrstimmigem Gesang und abwechslungsreichen Rhythmen kam auch der Weihnachts-Rap gut zur Wirkung. Das gemeinsame Schlusslied „Da berühren sich Himmel und Erde“ sangen dann alle: Canto Vero, creazione unisono und die Zuhörer. Der Wunsch der Zuhörer war auch im Titel eines der Lieder versteckt: die „Zeit ist voller Hoffnung“, dass dieses Adventssingen keine einmalige Sache war. Dies unterstrichen sie mit einem lang anhaltenden Applaus. Zum Konzept gehört, dass der Spendenerlös einem guten Zweck gespendet wird. Partner ist die Stiftung „Kinder brauchen ein Zuhause“. Das gesammelte Geld kommt den Straßenkinderprojekten der Stiftung zugute.

 

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