Selbsttests-fr-Schulen Ruhe vor dem Sturm für Silke Kunz und Anna-Lena Hörl (v.li.): Das Foyer des Landratsamtes Amberg-Sulzbach wurde am Donnerstagvormittag kurzerhand zur Ausgabestelle für Selbsttests umfunktioniert. Vertreter der Schulen konnten hier ihre vorbereiteten Päckchen abholen. Bild: © Christine Hollederer

Amberg-Sulzbach. Nach den Osterferien gilt an den bayerischen Schulen eine allgemeine Testpflicht für Schüler und Lehrkräfte. Das beschloss das Bayerische Kabinett gestern in München. Die Tests sind demnach zwingend erforderlich, um am Präsenzunterricht teilzunehmen.


Die Versorgung der Schulen mit Selbsttests ist deshalb in vollem Gange, bestätigte Landrat Richard Reisinger für den Landkreis Amberg-Sulzbach. Am Landratsamt kümmerten sich am Donnerstagvormittag Silke Kunz und Anna-Lena Hörl um die Verteilung von mehr als 60.000 Tests an die Schulen im Landkreis.

„Schulen sind Teil des Pandemiegeschehens. Die Tests tragen zum Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte bei. Mithilfe der Selbsttests können symptomfreie Infektionen erkannt und Infektionsketten unterbrochen werden", wird Landrat Richard Reisinger in der Pressemitteilung seines Hauses zitiert.

Laut Kabinettsbeschluss sollen Schülerinnen und Schüler künftig mindestens zweimal pro Woche getestet werden. Die Testpflicht gilt ebenso für Lehrkräfte und das weitere Schulpersonal.

Ob die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen können, das entscheidet das Landratsamt Amberg-Sulzbach am Freitagvormittag. Entscheidend ist hier der Inzidenzwert. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 müssen die Schulen im Landkreis weiterhin geschlossen bleiben.