Senioren erzählen „Wöi’sgwenis“

Senioren erzählen „Wöi’sgwenis“

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Stulln. Große Resonanz fand das gemeinsame Zeitzeugenprojekt „Wöi’sgwenis“ des Oberpfälzer Freilandmuseums Neusath, der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der Fachstelle für Senioren am Landratsamt Schwandorf. Tagungsort war das Pfarrheim in Stulln. Professorin Dr. Irmgard Schroll-Decker von der Fakultät für Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften bereitete mit den Studierenden die Durchführung der Zeitzeugengespräche vor. Ziel des Projektes ist, das Wissen zur ländlichen Kultur in der Oberpfalz abzufragen, diese Informationen zu bewahren und über das Museum zum Beispiel bei den Führungen an nachfolgende Generationen weiterzugeben.

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Mit einführenden Informationen zur Frage „Wer ist ein Zeitzeuge?“ und einer Zeitreise zu herausragenden Ereignissen der vergangenen Jahrzehnte sollten Erinnerungen der anwesenden Seniorinnen und Senioren wachgerufen werden. Die Studierenden ließen sich anschließend in kleinen Gesprächsgruppen die Erzählungen aus der Vergangenheit berichten. So konnten sie zum Beispiel zu den Themenbereichen „Küche“, „Familie und Feste“ oder „beruflicher Werdegang“ Interessantes erfahren und auf ihren Smartphones festhalten. „Wir haben uns über die Offenheit und Erzählbereitschaft der Seniorinnen und Senioren sehr gefreut.“, so das Fazit der Studierenden. Auch das gezeigte Interesse der jungen Generation an den Geschichten aus der Kindheit und Jugend der älteren Teilnehmer wurde positiv aufgenommen. „Mit diesem Dialog der Generationen können wir einen weiteren Maßnahmenvorschlag aus dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept des Landkreises Schwandorf umsetzen und die Teilhabe der älteren Bevölkerung am gesellschaftlichen Leben fördern.“ stellte die Leiterin der Fachstelle für Senioren, Evi Seitz, fest.

Nach diesem Treffen, das auch dem Einstieg und dem Kennenlernen diente, ist am 03. Juli im Freilandmuseum Neusath ein zweites Treffen zum Austausch geplant. Auch eine Befragung in einem Seniorenheim ist vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden von Professorin Dr. Schroll-Decker zusammengefasst und an das Museum weitergeleitet. Die Leiterin des Museums, Dr. Birgit Angerer, sieht den Ergebnissen mit Freude entgegen: „Die Informationen aus der Vergangenheit werden sicher unsere Arbeit im Museum bereichern.“ Ein Dank galt dem Seniorenkreis Stulln, der sich um die Bewirtung gekümmert hatte.


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