Sparkasse-Stiftung Die Sparkassenstiftung schüttete 17 700 Euro aus. Das Bild zeigt die Vertreter der Preisträger zusammen mit den Mitgliedern der Jury und des Stiftungsbeirats. Foto von Rudolf Hirsch

Sparkasse stiftet für regionale Projekte

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Schwandorf. Die Erwachsenen müssen tagsüber arbeiten, die Kinder abends früh ins Bett gehen. „Wie sollen da Jung und Alt miteinander musizieren?" fragte sich Dionys Böckl. Der Vorsitzende der Musikkapelle Schwarzenfeld hatte die Idee zu einem Probenwochenende im Kloster Ensdorf.

Gefördert hat das Projekt die Sparkassen-Stiftung mit einem Zuschuss von 800 Euro. In seinem Bericht am Freitag im Saal der Sparkasse kündigte Dionys Blöckl für den 8. Februar 2020, um 19.30 Uhr, ein generationsübergreifendes Konzert mit 60 Musikern in der Sportparkhalle Schwarzenfeld an.


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Seit 2004 unterstützt die Sparkassenstiftung regionale Vorhaben in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst, Kultur und Umwelt. Beim Wettbewerb 2018 ging es um die „Gestaltung des demographischen Wandels im Landkreis". Aus zwölf Bewerbungen wählte eine Jury, bestehend aus Dekan Hans Amann, Dr. Sigrid Ullwer-Paul vom Seniorenbeirat des Landkreises und Martin Rothut vom Kreisjugendamt, neun für eine Förderung aus. Dafür stellte der Stiftungsbeirat 17 700 Euro zur Verfügung.

Die Zinsentwicklung hat Auswirkungen auf Summe und Zeitraum der Zahlungen. Früher wurden jährlich bis zu 40 000 Euro ausgeschüttet, heute ist es alle zwei Jahre nicht einmal halb so viel. Das aktuelle Stiftungskapital beträgt 1,3 Millionen Euro. Am Freitag informierte sich der Stiftungsbeirat über die Entwicklung der geförderten Projekte. Stefanie Sperl von der Grund- und Mittelschule Bruck berichtete über den Schüler- und Seniorentreff, den es seit 25 Jahren gibt. Die Kinder der Schule und die Bewohner des Altenheimes singen im zweiwöchigen Turnus miteinander. Der Stiftungsbeirat bezuschusste das Projekt mit 900 Euro. 1600 Euro bekam der Helferverein des Technischen Hilfswerkes für die generationsübergreifende Zusammenarbeit der THW-Jugend. „Erfahrene Kameraden unterstützen den Nachwuchs in der praktischen Ausbildung und lernen im Gegenzug den Umgang mit neuen Medien kennen", erklärt Stefan Sattler vom Helferverein die Zielsetzung.

Für das Projekt „Jetzt spielen wir miteinander – Musik für Jung und Alt" der Musikkapelle Schwarzenfeld gibt 800 Euro. Zwischen drei und 73 Jahren liegt das Alter der Mitspieler im OVIGO-Theater Oberviechtach, das derzeit das Theaterstück „Pippi Langstrumpf" einstudiert und an der Eisenbarth-Grundschule eine Theater-AG gründen wird, wie Vertreter Erich Wein ankündigte. Dafür bekommt der Theaterverein 2500 Euro an Fördermittel.

Den höchsten Betrag erhält die „Vereinsgemeinschaft Pertolzhofen", die ein „Bürger- und Generationenheim" als Begegnungsstätte für Jung und Alt errichten möchte. Die Sparkassenstiftung fördert in diesem Fall die Medienausstattung mit einem Betrag von 5500 Euro. Dafür bedankte sich Wunibald Zwack im Namen der Dorfgemeinschaft. Die „Offene Behindertenarbeit" des Caritasverbandes bringt Menschen mit Handicap und ältere Mitbürger zum Plätzchenbacken zusammen. Betreuer Gero Utz gibt dem Workshop den Titel „Zusammen kriegen wir`s gebacken" und bekommt für die Umsetzung 600 Euro.

Die Leiterin des Seniorenheims St. Elisabeth in Bruck, Annette Forster, stellte das Projekt „Jung und Alt – gemeinsam feiern" vor, das seit zehn Jahren regelmäßig als Familiennachmittag gestaltet wird. Für die diesjährige Feier bekommt der Veranstalter, die Marktgemeinde Bruck, einen Zuschuss von 500 Euro. „Generationenspiele – Bleib fit, mach mit" heißt eine Aktion des Seniorenbeirats, die die Leiterin der Fachstelle am Landratsamt, Evi Seitz, erläuterte. Ziel sei die gemeinsame Bewegung jüngerer und älterer Menschen und die Nutzung der neu geschaffenen Mehrgenerationenplätze. Die Fördersumme liegt hier bei 3000 Euro. 

Die Träger der „Schwandorfer Tafel" haben zehn ehrenamtliche Mitarbeiter zu Fachleuten der Ernährung und Esskultur ausbilden lassen, die ihr Wissen an die Kunden der Tafel weitergeben sollen. Geschäftsführer Gero Utz hatte für diese Fortbildungsmaßnahme 2300 Euro zur Verfügung.


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