Spektakuläre Übung bei Läpple

Spektakuläre Übung bei Läpple

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Spektakuläre Rettung in der Produktionshalle der Firma Läpple in Teublitz: Dort hatte sich eine Mitarbeiterin im Untergeschoss schwer verletzt und musste mit dem Kran geborgen werden. Bei der Übung von Werksfeuerwehr und BRK ging allerdings die Sicherheit vor.

Rot-Kreuz-Sanitäter „verarzteten“ die „Verletzte“ an Ort und Stelle zwar fachgerecht, tauschten sie beim Abtransport aber gegen eine Puppe aus. „Bei der Bergung wollten wir kein Risiko eingehen“, begründete Stefan Meier die Entscheidung. Die Trage musste schließlich einige Meter durch einen Schacht nach oben gezogen werden. Im Ernstfall hätte das geklappt, wie die Übung letztlich zeigte.

Stefan Meier leitet bei Läpple den Gesundheitsdienst mit 14 Ersthelfern, die im Schichtbetrieb arbeiten bei einem Unfall „Erste Hilfe“ leisten. Der Betrieb stellt Karosserieteile für die Autoindustrie her. „Das sind scharfkantige Bleche, da kann immer wieder etwas passieren“, sagt der Leiter des Gesundheitsdienstes. Neben den 14 ausgebildeten Ersthelfern verfügt der Betrieb über 93 weitere Mitarbeiter, die Grundkenntnisse in „Erster Hilfe“ haben. „Zehn Prozent der Beschäftigten sind vorgeschrieben“, erklärt Stefan Meier. Bei der Firma Läpple in Teublitz arbeiten momentan 850 Leute.

Der Betrieb unterhält auch eine eigene Werksfeuerwehr mit aktuell 46 Einsatzkräften, die in der Firma arbeiten und in den umliegenden Feuerwehren aktiv sind. Leiter Marco Feicht muss „jährlich 30 bis 40 Einsätze“ koordinieren, meistens technische Hilfeleistungen. Die Übung vorbereitet hat Marion Gleixner, Leiterin der Breitenausbildung im BRK-Kreisverband. Sie setzte drei Szenarien voraus: einen Brand, eine Vermisstensuche und die Bergung einer verletzten Person aus schwieriger Lage. Zusammen mit den Sanitätern der BRK-Bereitschaft Maxhütte-Haidhof und der Werksfeuerwehr von Läpple zog sie die Übung durch und traf sich mit allen Beteiligten anschließend zur Manöverkritik im Rahmen einer Brotzeit.


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