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Sportplatzpflege soll künftig durch den Betriebshof erfolgen

Sportplatzpflege soll künftig durch den Betriebshof erfolgen

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Amberg. Wie können die Stadt Amberg und der städtische Betriebshof den Amberger Vereinen am besten bei der Pflege ihrer Rasensportplätze hilfreich unter die Arme greifen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Zusammentreffens, zu dem Oberbürgermeister Michael Cerny und der Vorsitzende des Stadtverbands für Sport Norbert Fischer die Vertreter von Sportamt und Stadtgärtnerei sowie der Vereine eingeladen hatten.

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Ziel dieses Gesprächs war es, eine Regelung zu finden, die den Gleichbehandlungsgrundsatz ebenso wie das gut funktionierende ehrenamtliche Engagement berücksichtigt. „Tatsache ist, dass die Pflege der Rasensportplätze ist für die Vereine mit einem großen Aufwand verbunden und allein im Ehrenamt von den meisten nur sehr schwer zu bewältigen ist“, stellte OB Michael Cerny fest. Denn im Vergleich zu heimischen Garten muss auf den Plätzen ein weitaus größerer Pflegeaufwand getrieben werden, damit sich die Rasenflächen für eine regelmäßige Nutzung durch die Sportler und den Spielbetrieb eignen.

Aus diesem Grund hatten sich die Verantwortlichen der Stadt Amberg bereits im Vorfeld getroffen und eine Regelung erarbeitet, die ihrer Ansicht nach die gewünschten Vorgaben erfüllt. Stadtverbandsvorsitzender Norbert Fischer und der Leiter der Stadtgärtnerei Norbert Wellnhofer stellten diese den Anwesenden vor, die nun ihrerseits Zeit haben, das Thema innerhalb ihrer Vereine zu besprechen und danach eine Rückmeldung zu geben.

Das Pflegekonzept sieht vor, dass der Betriebshof das zwei Mal pro Woche notwendige Mähen und die drei Mal pro Jahr empfohlene Düngung der Sportplätze übernimmt, während das ein bis zwei Mal erforderliche Vertikutieren beim Maschinenring in Auftrag gegeben wird. Dafür würden regulär Kosten in Höhe von 8.000 Euro pro Rasensportplatz anfallen, was auch der Städtetag im Rahmen einer Erhebung errechnet hat. Die Stadt Amberg bietet den Sportvereinen nun jedoch an, dass sie nur rund 50 Prozent hiervon, somit 4.000 Euro, selbst zu tragen haben.

In der Diskussion zeigte sich, dass viele Vereinsvertreter dieser Lösung nicht abgeneigt sind, dass es aber dennoch deutliche Unterschiede gibt, da die Vereine die Arbeit zu unterschiedlichen Anteilen selbst erledigen und dies auch in Zukunft fortführen wollen. „Dafür werden wir unterschiedliche Packages schnüren“, kündigte Norbert Fischer an und Oberbürgermeister Michael Cerny versprach, auf jeden Fall eine für alle gerechte Lösung zu finden.

Schließlich einigte man sich darauf, dass die Rückmeldungen aus den Vereinen in nächster Zeit erfolgen und vom Sportamt der Stadt Amberg gebündelt werden sollen. Im Anschluss daran ist vorgesehen, den gemeinschaftlich erarbeiteten und nochmals mit allen Beteiligten abgestimmten Vorschlag vom Stadtrat beschließen zu lassen – wobei die Neuregelung zunächst in einer Probephase getestet werden soll, um sie notwendigenfalls nochmals anpassen zu können.

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