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Stadt Schwandorf zeichnet Facharbeiten aus

Stadt Schwandorf zeichnet Facharbeiten aus

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Schwandorf. Wenn jemand eine Facharbeit an Gymnasium, FOS/BOS, Hochschule oder Universität erstellt, die ein spezifisches Thema aus Schwandorf behandeln, so hat man die Chance, sich zu den Preisträgern der Stadt zählen zu dürfen. Seit dem Jahr 2010 prämiert die Stadt Schwandorf Schüler und Studenten, die ihre Facharbeiten mit heimatlichem Bezug einreichen.

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Am Freitagnachmittag verlieh Oberbürgermeister Andreas Feller vier Prämierungen. Eine ging an Doris Ebenschwanger für ihre Bachelorarbeit an der Uni Regensburg. Sie hatte Schwandorfer Gebäude in der virtuellen Realität in 3D erschaffen und ihren Probanden ermöglicht, sich sozusagen digital in Schwandorf umzusehen. Diese Ergebnisse wertete Ebenschwanger aus, welche sie unlängst erst auf einem Kongress in Wien vorstellen durfte.


Ein weiterer Preis ging an Jana Fischer für ihre Seminararbeit an der FOS/BOS Schwandorf. Sie hatte sich die Geschichte der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf sowie des Widerstands dagegen zum Thema genommen. Prämiert wurde auch Alexander Rebl für seine Seminararbeit am Kepler-Gymnasium Weiden. Hier war der frühere Braunkohleabbau in und um Schwandorf sowie die Entwicklung nach dessen Einstellung das Thema. Rebl, dessen Vater aus Schwandorf stammt, nahm hier besonders die touristische und freizeitliche Erschließung des ehemaligen Braunkohlegebiets unter die Lupe. Der letzte Preisträger war Gerd Winterberger. Er war erst vor kurzem mit seiner Weiterbildung an der Hochschule für den öffentlichen Dienst Bayern in Hof beschäftigt, bevor er vor wenigen Wochen zum neuen Amtsleiter des Schwandorfer Standesamtes befördert wurde. Seine Diplomarbeit behandelte die Sozialraumentwicklung am Beispiel Schwandorfs. Hier legte Winterberger das Augenmerk auf die Entwicklung und Einschätzung der Bevölkerung, die sich im Zuge der Gebietsreform in Bayern aus dem Jahr 1972 ergaben.


Alle Autoren der Facharbeiten wurden vom Schwandorfer Stadtarchiv unter Leitung von Archivar Josef Fischer unterstützt. Das Preisgeld beträgt laut Beschluss des Kulturausschusses jeweils zwischen 200 und 300 Euro. Die zu prämierenden Arbeiten werden vom Oberbürgermeister, Stadtarchivar und dem Leiter des Hauptamtes, Lothar Mulzer, ausgesucht. Für Mulzer war der Freitag ein denkwürdiger Tag. Es war sein letzter offizieller Arbeitstag, bevor er nun in den Ruhestand tritt.

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