Steinberg braucht mehr Einwohner

Steinberg braucht mehr Einwohner

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 „Wir brauchen mehr Einwohner, um Schule und Kindergarten halten und eine Krippe einrichten zu können“, sagte Bürgermeister Harald Bemmerl bei der Bürgerversammlung am Mittwoch in der Pizzeria „Castello“. Er verriet den 80 Zuhörern auch gleich, wie er den Zuzug fördern will. 

Die Gemeinde ist gerade dabei, zwei große Baugebiete zu erschließen. „Das Retzerschübl“ sei „so gut wie in trockenen Tüchern“, so der Bürgermeister. Im nächsten Jahr erfolge die Erschließung, 2018 sollen dort die ersten von insgesamt 16 Häusern entstehen. Hinzu kommt ein Areal für „eine Sonderbebauung als Schnittstelle zu den Wohnhäusern“. Dieses Grundstück könne für Gewerbe oder Touristik genutzt werden.

„Auch bei der Verwirklichung des Baugebiets Hirmerleiten III sind wir auf dem besten Weg“, stellte Harald Bemmerl fest. Für die 53 Parzellen lägen bereits 51 Bewerbungen vor. Die Anwohner der angrenzenden Heidestraße kann der Bürgermeister beruhigen: „Wir werden den Abwasserkanal entlasten und das  gesamte Oberflächenwasser in Richtung Schreckerbach ableiten“. 

Der Bürgermeister will alles tun, um die einstige Bergbaukommune zu einer „attraktiven Wohn- und Fremdenverkehrsgemeinde“ zu entwickeln und weitere Firmen und Handwerkbetriebe zur Ansiedlung zu bewegen.  Steinberg am See brauche deshalb dringend weitere Gewerbeflächen. „Ich habe schon meine Ideen und werde sie in Kürze mit der Regierung in Regensburg besprechen“, sagte Harald Bemmer, hielt sich dazu aber noch bedeckt. 

Der Bürgermeister dankte den  40 Vereinen im Ort für die Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde. Ein Diskussionsredner beklagte den schlechten Zustand des Gehwegs in der Waldheimerstraße. Harald Bemmerl gab ihm Recht und versprach die Erneuerung des Trottoirs 2018. Berta Nausch macht regelmäßig Spaziergänge an den Seen und stößt immer wieder auf wilde Müllablagerungen. Bürgermeister Harald Bemmerl denkt über „ehrenamtliche Umweltsheriffs nach, die regelmäßig kontrollieren und mit den Leuten reden“. „Eigene Beschäftigte können wir dazu nicht einstellen“. 

 


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