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Straßenbau am Steinberger See

2 Minuten Lesezeit (324 Worte)
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Steinberg. Der Steinberger See ist seit vielen Jahren Anziehungspunkt für tausende Naherholungsuchende; mit der Inbetriebnahme der größten begehbaren Holzkugel der Welt hat sich diese Entwicklung nochmals verstärkt. Um am Westufer bessere Erreichbarkeit zu schaffen, hat die Gemeinde Steinberg am See begonnen, die Kreuzung Industriestraße/In der Oder um eine Linksabbiegespur zu erweitern. 
Außerdem wird der von Schwandorf kommende Geh- und Radweg über die Industriestraße hinweg barrierefrei weitergeführt. Dazu wird eine Verkehrsinsel, ein so genannter Tropfen, im Einmündungsbereich In der Oder gebaut. Beleuchtung der Querungsstelle sowie Markierungen der Fahrbahnverbreiterung sind weitere Elemente der Baumaßnahmen. Der Steinberger Bürgermeister Harald Bemmerl hat zusammen mit der Verwaltung sowie den beteiligten Firmen am Montagnachmittag den Baufortschritt vor Ort vorgestellt. Diese Maßnahmen bedeuten für Auto- und LKW-Fahrer in den nächsten Wochen einige Einschränkungen. So ist die Industriestraße halbseitig gesperrt, eine Funkampel regelt den Verkehr. Für Lastwagen erging die Bitte, das Gebiet großräumig über die Autobahnausfahrt Schwandorf-Nord zu umfahren. 

Einen entsprechenden Brief habe auch der Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Falter an alle im Innovationspark ansässigen Firmen geschickt, so Bemmerl. Die Zufahrt zum Gasthaus in der Oder erfolgt während der Bauzeit über die Straße, die von der Autobahnstelle Schwandorf-Süd zum Westufer des Steinberger Sees mündet. Die Zufahrt zur Wakeboardanlage sowie zur Adventure Minigolfanlage bleibt stets erreichbar. Bemmerl bat alle Verkehrsteilnehmer, inklusive der Radfahrer und Fußgänger, sich die Beschilderung während der Bauzeit genau anzusehen und den Hinweisen zu folgen.

Die Baumaßnahme begann am 04. März und soll Anfang Mai abgeschlossen sein. Betroffen sind davon 215 Meter der Industriestraße, 57 Meter In der Oder. Die Verbreiterung der Linksabbiegespur beläuft sich auf 3,25 Meter. Beteiligt sind bei der Projektabwicklung das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf, bei der Planung, Ausschreibung und der örtlichen Bauüberwachung das Ingenieurbüro Seuss aus Amberg. Ausgeführt wird der Bau durch die Firma STRABAG AG der Niederlassung Weiden. Die Baukosten werden sich nach derzeitigem Stand auf etwa 364.000 Euro belaufen. Dieser Betrag wird zu einem Satz von etwa 50% von der Regierung der Oberpfalz gefördert.


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