Theater: "Der Hunderter im Westendaschl"

Theater: "Der Hunderter im Westendaschl"

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Mit dem ländlichen Schwank von Max Neal und Max Ferner „Der Hunderter im Westentaschl“ starten die Ensdorfer Pfadfinder „St. Georg“ am kommenden Samstag wieder einen Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums.

Seit Wochen probt die bewährte Laienspielgruppe mit viel Power unter der Regie von Herbert Scharl für das Lustspiel, das im Haus des Schneidermeisters Sebastian Gaißreiter spielt. Dort herrscht die blanke Not: Seine Frau Barbara  kann zum Abendessen nur „Köstlichkeiten“ wie Malzkaffee und Sauerkraut auftischen, was den ewig hungrigen Lehrbuben Girgl besonders hart trifft.

Geld ist nicht einmal für den notwendigen Faden da, um die Joppe für den Holzknecht Fallbacher fertig zu nähen. Dabei ist das ohnehin der einzige Auftraggeber, und auch der kann erst beim nächsten Wochenlohn zahlen. Die Untergangsstimmung verstärkt noch der protzige Großbauer Xaver Gössenberger, der wegen einer fälligen Schuld von hundert Mark mit der Versteigerung des Anwesens droht.

Auch die hübsche Schneiderstochter Evi kann da nicht helfen, obwohl der einzige Sohn des Gläubigers schwer in sie verliebt ist. Aber der Gössenberger hat längst eine betuchte Bauerstochter für seinen Andreas ausgesucht. Die schwierige Situation erscheint aussichtslos, bis der Gaißreiter ausgerechnet in der Weste seines Erzfeindes einen Fund macht, der seine ärgsten Probleme auf einen Schlag lösen könnte.

Ein ausgewachsener Hunderter, in der damaligen Zeit fast ein Vermögen, ist da im Seitentascherl und er stürzt den armen Schneider in einen schweren Kampf mit seinem Gewissen. Nach etlichen Maß Bier beim Dietz wird ihm zwar klar, dass er ehrlich bleiben will, er ist andererseits aber so benebelt, dass er den Geldschein in eine falsche Weste steckt. Und weil manche bei jodhaltigem Wasser anscheinend weniger den Schwefel, als ein gutes Geschäft wittern …

Wie das Ganze weiter- und ausgeht wird aber erst bei den Aufführungen verraten, einem amüsanten Theaterabend steht nichts mehr im Weg. Neben Jochen Lehr als Schneidermeister Sebastian Geißreiter stehen Agnes Graf als dessen Frau Barbara, Theresa Hofmann als Tochter Evi und  Christoph Rester als Lehrbub Girgl auf der Bühne.

Jörn Seifert mimt Großbauer Xaver Gössenberger, Tobias Rester dessen Sohn Andreas, Werner Scharl tritt als Holzknecht Paulus Faulbacher und Herbert Scharl als Arbeiter auf. Für die Maske ist wieder Margot Babl verantwortlich, Souffleuse ist Sieglinde Scharl. Und auch heuer werden wie im Komödienstadl die Gäste mit Getränken und Brotzeiten  versorgt.

Die Premiere findet am kommenden Samstag, dem 18. April, im Theatersaal im Haus der Begegnung um 19 Uhr statt. Weitere Aufführungen m Sonntag, 19. April, Freitag, 24. April, Samstag, 25. April, jeweils um 19 Uhr und Sonntag, 26. April (Konzertbestuhlung) um 14 Uhr. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Beginn. Eintrittspreise:  Erwachsene sechs Euro und Jugendliche bis 16 Jahre vier Euro. Kartenreservierung täglich ab 16 Uhr bei Herbert Scharl unter Telefon 015140032345.


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