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Tolles Theater bei den Regenstaufer Realschülern

Tolles Theater bei den Regenstaufer Realschülern

2 Minuten Lesezeit (340 Worte)

Regenstauf. Ein Totenbett und ein Sterbebild schmückten die Bühne und viele Zuschauer blickten erst mal ungläubig darauf. „Der seltsame Fall der Luise Melzer“ - mit diesem Theaterstück begeisterten die Akteure der Max –Ulrich-von-Drechsel-Realschule in Regenstauf ihr Publikum. 

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Das Stück begann mit den Gedanken der Besucher der Beerdigung der Richterin Achtenhagen. Die Besucher waren die Bewohner des Hauses Schillerstraße 37. Die feine ältere Richterin wohnte im Dachgeschoss. Rechts darunter eine junge Studenten-WG, die sich aber nicht durch Partys auszeichnete, sondern durch intensives Lernen. Gegenüber zogen dann rüstige Rentnerinnen und ein Rentner ein, die wohl aus der Flower-Power Zeit übergeblieben waren. Damit war Streit vorprogrammiert.

Aber nicht genug damit, im Haus regierte Luise Metzler, die Hausmeisterin, mit eisernem Besen. Wehe, es wurde laut im Treppenhaus oder es war gar Unrat vorhanden. Ihr Mann, der Hausmeister stand unter ihrem Pantoffel und die Hippie-Rentner hatte sie ständig auf dem Kieker.

Nach vielen Streitszenen findet die Hausmeisterin auf einmal die Richterin tot im Haus auf. Was macht die Hausmeisterin? Sie nimmt sich eine Leiter und will die alten Glühbirnen der Richterin in deren Wohnung stehlen. Auf diese hatte sie es längst abgesehen, da bei ihr nur kalte LEDs hingen. Doch sie stürzte von der Leiter und brach sich das Genick.

Luise wachte in einer Show im Jenseits auf, bei der sie die Hauptrolle spielte. Auf einem Glücksrad waren ihre Sünden verzeichnet. Diese wurden dann in Argumente und Gegenargumenten durch eine Jury mit schwarzen oder weißen „Puschelpunkten“ bewertet. Sie bekam viele schwarze Punkte. Ausgerechnet ihr Mann und die Hippie-WG setzten sich für die Verstorbene ein. Daraufhin vergab die Jury viele weiße Punkte und die Richterin im Jenseits sprach Luise Metzler frei. Damit kam sie ins Leben zurück und war von da an freundlich zu allen...

Der Applaus zeigte deutlich, wie gut das anspruchsvolle Stück angekommen war. Geschrieben hat es die Autorin Christine Kelm, die auch zusammen mit Stefan Schlehaider Regie führte. 31 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 nahmen daran teil. Es war ein schöner Abend für die Schüler und die Besucher.

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