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Trauriger Meilenstein: 100. Todesfall mit oder an Corona im Kreis Schwandorf

3 Minuten Lesezeit (506 Worte)

Landkreis Schwandorf. Auch wenn sich die Zahlen in Sachen Corona auf einigermaßen stabilem Niveau bewegen, so meldet der Landkreis Schwandorf am Mittwoch doch einen traurigen Meilenstein: Eine 80-jährige Frau, die zu Hause gelebt hatte, ist der 100. Todesfall an oder mit Corona, der im Landkreis zu verzeichnen war.




Betrachtet man dabei das Alter der Patienten, so liegt der Durchschnitt
 aller bislang verstorbenen Corona-Patienten nach Berechnungen des Landratsamts bei 81 Jahren und zehn Monaten.

Mit 25 Fällen am Dienstag steigt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf 4.095. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und Robert-Koch-Institut übereinstimmend bei 75,7. „Aus den Heimen gibt es heute allenfalls zu berichten, dass sich ein positiver Schnelltest eines Mitarbeiters im Seniorenheim in Bruck bestätigt hat“, meldet das Landratsamt.

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Auch zum Thema der Impfungen äußerte sich das Landratsamt am Mittwoch: „Viele Bürgerinnen und Bürger
bescheinigen uns ein gut organisiertes und strukturiertes Prozessmanagement im Impfzentrum in Nabburg. Aber wir verschweigen nicht, dass es auch Unzufriedenheit gibt. Das Hauptproblem liegt darin, dass allein am gestrigen Tag in der Zeit von 8 bis 16.30 Uhr insgesamt 8.892 Anrufe im Impfzentrum aufgelaufen sind.“


Diese Flut an Anrufen ist aber laut der Behörde trotz Mehrfachschaltung - das heißt, dass mehrere Personen gleichzeitig telefonieren können - nicht zu bewältigen. „Eine Verbesserung lässt sich nur erzielen, wenn wirklich nur diejenigen Personen anrufen, denen eine Terminvereinbarung über das Online-Portal nicht möglich ist. Unsere Homepage enthält dazu ausführliche Hinweise“, lässt das Landratsamt wissen.

Intensivstationen sind randvoll

Sowohl im Landkreis Schwandorf als auch im gesamten Rettungsdienstbereich, der die Stadt Amberg sowie die Landkreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf umfasst, „haben die Belegungen in den Intensivstationen der Krankenhäuser stark zugenommen und erreichen die Kapazitätsgrenzen“, so der Landkreis weiter. 

„Dabei handelt es sich in der Mehrzahl um Patienten, die nicht an Corona erkrankt sind. Patienten werden bereits jetzt überregional gesteuert - zum Beispiel deshalb, weil im Klinikum Bayreuth Verdachtsfälle der britischen Corona-Variante aufgetreten sind und dort deshalb aktuell kaum neue Patienten aufgenommen werden können. Solche Aufnahmestopps strahlen auf andere Kliniken, auch in der mittleren Oberpfalz, aus“, heißt es weiter.

Klarstellung für Beerdigungen

Einmal mehr war am Mittwoch im Kreis Schwandorf die Abhaltung von Beerdigungen in Corona-Zeiten ein Thema. Es gibt dazu ein neues Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 26. Januar. Darin ist klargestellt, wer zum „engsten Familienkreis" gehört, der an einer Beerdigung teilnehmen darf.

„Dazu gehören Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder sowie die jeweiligen Angehörigen ihres Hausstands“, informiert der Landkreis. Darüber hinaus darf auch der „engste Freundeskreis" an der Beerdigung teilnehmen, soweit damit insgesamt (Familien- und Freundeskreis) nicht mehr als 25 Trauergäste zusammenkommen.

Die in den letzten Wochen diskutierte Zweifelsfrage, wann Requiem und Friedhofgang als Einheit und wann als getrennte Veranstaltungen anzusehen sind, beantwortet das Ministerium nach Auskunft des Landkreises Schwandorf dahingehend, dass getrennte Veranstaltungen nur dann vorliegen, wenn „die Teilnehmer dafür gesondert die Wohnung verlassen". Eine anschließende Zusammenkunft der Trauergäste, „also der in unserer Gegend übliche Leichtrunk, ist untersagt“, so der Kreis weiter.

Mehr zum Thema Corona gibt es auf der Landkreishomepage unter dem Button „Coronavirus".

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