Verbesserungen für unsere Feuerwehren im Bayerischen Landtag beschlossen

Symbolbild: (c) feuerwehrwalderbach.png

Landkreis Regensburg. Der Bayerische Landtag hat heute (21.06.2017) wichtige Änderungen beim Bayerischen Feuerwehrgesetz beschlossen. „Damit stellen wir jetzt die Weichen dafür, dass unsere Feuerwehren trotz des demographischen Wandels auch in Zukunft ihre vielen wichtigen Aufgaben erfüllen können“, erklärt Stimmkreisabgeordnete Sylvia Stierstorfer.

„Kernpunkt ist die Anhebung der bestehenden Altersgrenze für den Feuerwehrdienst von 63 auf 65 Jahre. Mit dieser Maßnahme wollen wir das Einsatzkräftepotenzial für die Feuerwehren vor Ort sichern“, wie Stierstorfer ausführt „Dazu gehört auch, dass bereits Kinder an unsere Feuerwehren herangeführt werden können. Die Gemeinden bekommen deswegen die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis selbst die Nachwuchsarbeit ihrer Feuerwehr erheblich zu stärken und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr in Form einer Kinderfeuerwehr an diese wichtige Aufgabe heranzuführen.

Neben vielen weiteren Punkten wird künftig auch die kommunale Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren erleichtert. Wie üblich waren dabei auch bei dieser Gesetzesänderung alle betroffenen Verbände eng ins Verfahren eingebunden. Die Änderung des Feuerwehrgesetzes trägt auch deutlich die Handschrift der CSU-Fraktion: „Zusätzlich zu den geplanten Erleichterungen war uns wichtig, dass die Wehren auch bei Übungen auf öffentlichen Straßen künftig die Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen durch das Aufstellen von Verkehrszeichen treffen können. Das durfte bisher nur die zuständige Straßenverkehrsbehörde“, erläutert Stierstorfer.

Bayern ist ein Ehrenamtsland. Rund 320.000 Menschen leisten derzeit in Bayern aktiven Feuerwehrdienst. „Davon setzen sich mehr als 310.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für unser aller Sicherheit im Notfall ein. Das verdient unseren größten Dank und höchste Anerkennung“, so die Stimmkreisabgeordnete abschließend.