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Verdächtiger im Kumpfmühler Kindesmissbrauchsfall kommt für weitere Tat infrage

2 Minuten Lesezeit (337 Worte)
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Regensburg. Wie bereits berichtet, ist nach dem sexuellen Missbrauch eines Kindes in Regensburg am späten Mittwochnachmittag, den 13.02.2019, ein 55-jähriger Mann aus dem Regensburger Stadtosten festgenommen worden. Die weiteren Ermittlungen ergaben nun, dass der gleiche Tatverdächtige für eine weitere Tat aus der Vergangenheit in Frage kommt.

In den frühen Nachmittagsstunden des Donnerstag, 24.01.2019, hatte ein Unbekannter im Bereich der Theodor-Strom-Straße in Regensburg ein Kind angesprochen und so manipuliert, dass es seinen Weg mit ihm bis hin zur Boelckestraße fortsetzte. Dort suchte sich der Täter Sichtschutz im Abgang zu einer Tiefgarage und nahm Handlungen an dem Kind vor. Letztlich hat der Täter von dem Kind noch am Ort des Geschehens abgelassen und sich unerkannt entfernt. Bereits Tage zuvor hatte der Mann zwei weitere Kinder im gleichen Ortsteil angesprochen.



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Nach intensiven Ermittlungen, einer umfangreichen Öffentlichkeitsfahndung, der medialen Berichterstattung und einem daraus resultierenden Hinweis konnte der Tatverdächtige schließlich ermittelt und festgenommen werden. Aufgrund der belastenden Ermittlungsergebnisse ist am 14.02.2019 ist ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts der sexuellen Belästigung, des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der sexuellen Nötigung erlassen und vollzogen worden.

Die weiteren Ermittlungen und Überprüfungen haben nun ergeben, dass der Tatverdächtige auch für eine weitere, ähnlich gelagerte Tat aus dem Jahr 2018 in Frage kommt. Wie damals berichtet, ging am Montagabend, 05.02.2018, bei der Polizei eine Mitteilung über den Missbrauch eines Grundschülers im Stadtpark im Regensburger Westen durch einen bislang unbekannten Mann ein.

Der Grundschüler im Alter von damals unter zehn Jahren befand sich am Montagabend, 05.02.2018, auf dem Nachhauseweg, als er gegen 17:00 Uhr an der Ecke Weißgärbergraben/Jakobstraße von einem Unbekannten angesprochen wurde. Der Junge ging in der Folge mit dem Täter über die Jakobstraße bis zum Weiher am westlichen Ende des Parks. Im Bereich des Weihers setzte sich der Mann mit dem Kind auf eine Parkbank, wo es zum Missbrauch kam.

Der erfolgte molekulargenetische Vergleich damals gesicherter Spuren und dem nun vorliegenden Vergleichsmaterial, weist auf denselben Tatverdächtigen hin, der in Kumpfmühl auftrat und schließlich festgenommen wurde. Er wird sich nun auch wegen dieses Sexualdelikts verantworten müssen.

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