VIDEO: Ein paradiesischer Garten

VIDEO: Ein paradiesischer Garten

2 Minuten Lesezeit (331 Worte)

Nittenau. Wenn Stadtpfarrer Adolf Schöls heute durch den Garten des neuen Pfarrhofs lustwandelt, um sich Inspirationen für die nächste Predigt oder einen Kolrabi für die nächste Mahlzeit zu holen, denkt er vielleicht an Gunther Stangl. Der seit 25 Jahren in Nittenau ansässige Landschaftsgärtner hat die einstige Baustelle am Burghof binnen kurzer Zeit zum Grünen und Blühen gebracht – das Ostbayern HD-Team war mit der Kamera dabei.

 

In Nittenau war das alte Jugendheim St. Wolfgang über Jahre hinweg ein Politikum. Braucht es einen Saal dieser Größe, lässt sich das Haus renovieren oder kann das weg? Bekanntlich fiel die Entscheidung dergestalt, dass ein neuer Pfarrhof an diese Stelle gebaut wurde, während an der Hauptstraße, wo einst der Pfarrer wohnte, heute das schmucke Pfarrheim Eustachius-Kugler prangt.

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Wer vor drei Monaten den neuen „Pfarrgarten“ betrat, erlebte dort aber Baustelle statt Frühlingsgefühle. Öder, brauner und steiniger Untergrund, durchfurcht von den Reifenspuren schwerer Maschinen, dazwischen seltsame halbbogenförmige Markierungen mit blauer Sprühfarbe. Den Garten Eden stellt sich wohl auch Pfarrer Schöls definitiv anders vor.

Ganz ohne Steine kommt aber wahrscheinlich nicht einmal das Paradies aus. Gunther Stangl und der Stadtpfarrer waren sich darüber auch sofort einig – Naturstein, am besten ein alter Granit aus dem Nittenauer Umland, sollte in den Garten mit verbaut werden. Zum einen kamen da attraktive Reste des Jugendheims gerade recht, zum anderen tat Pfarrer Schöls dazu noch den Belag eines ehemaligen Schuppens auf, den Stangls Mitarbeiter in schwungvollen Rundbogen-Segmenten verlegten. Auch die Beet-Umfassung (die wesentlich mehr umfasst als „nur“ Kolrabi) entstand aus Oberpfälzer Granit.


Stieleichen-Hecke, Zaun-Säulen, Terrasse, Wege und natürlich ein gepflegter Rasen: „Der Landschaftsgärtner ist der Letzte, der aus der Baustelle rausgeht. In der Regel übergeben wir den Rasen nach dem zweiten Schnitt“, so Gunther Stangl zu Ostbayern HD.

Dazwischen geht es dem Unkraut an die Wurzel. Pfarrer Schöls war denn auch des Lobes voll für Stangls grüne Daumen und seine Zuverlässigkeit – so wird er ihn wohl auf der Terrasse an lauen Sommerabenden in das eine oder andere Nachtgebet einschließen.




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