Vilshofener Fischer stolz auf behindertengerechten Angelplatz

Vilshofener Fischer stolz auf behindertengerechten Angelplatz

4 Minuten Lesezeit (808 Worte)

Vilshofen. „Unser behindertengerechter Angelplatz ist nun fertiggestellt, im März wird er eingeweiht werden.“ Dies konnte Vorsitzender Dieter Teich bei der Jahreshauptversammlung des Fischereivereins im Gasthaus „Zum Ochsenwirt“ bekanntgeben. Eine Einrichtung mit Alleinstellungsmerkmal sei dieser Angelplatz im Gemeindegebiet, so Teich.

Anzeige

 

Sein Dank gelte dem Wasserwirtschaftsamt für die Uferbefestigung mit Granitblöcken, das Befestigen und Verdichten des Angelplatzes sowie das Aufschottern der Zufahrt. Danken wolle er weiter der Gemeinde für die Unterstützung durch den Bauhof mit Baugeräten und Schotter, weiter Klaus Schwendner, der Betoneinfassungen und Zement spendete sowie Thomas Wischniowski, Josef und Marco Fleischmann, die beim Errichten der Einfassung, beim Pflastern und Bau des Geländers halfen.

Dieter Teich zeigte auch die Nutzungskriterien dieses Angelplatzes auf. Routiniert führte er auch durch die weitere Versammlung, bei der verdiente Mitglieder geehrt wurden. Auf 116 Mitglieder, davon 19 passive und 19 Jungfischer, könne der Verein bauen, hob er hervor. Zehn Vorstandssitzungen seien durchgeführt, Vorständetagungen in Schwarzenfeld und Weiden besucht worden. Mit durchschnittlich acht Teilnehmern sei der monatliche Mitgliedertreff im Fischerhaus gut besucht. Das Sommerfest des Fischereivereins beim Schützenheim mit Proklamation des Fischerkönigs habe Tradition. Das Jugendzeltlager in Dürnsricht sei im September durchgeführt worden. Am Einzug zum Vilstalfest wurde teilgenommen.

Die Ausgabe der Gast-Tageskarten erfolge ab 16. Aptil, gab Teich bekannt. Um die Entwicklung des Fischbestandes zu überwachen, auch um einen Überblick über den Ernährungs- und Gesundheitsstand der Fische zu bekommen, seien drei Hegefischen durchgeführt worden. Gewinner waren beim Anfischen (24 Teilnehmer, 15,8 kg Gesamtgewicht) Thomas Wischniowski (3610 Gramm), beim Königsfischen (24/8,6 kg) wurde Wolfgang Reindl (3740 Gramm) Fischerkönig, das Bürgermeister Seibert-Gedächtnisfischen (14/2,7 kg) gewann Wolfgang Reindl (1350 Gramm).

Gemeinsam mit Bürgermeister Erwin Geitner zeichnete Dieter Teich die Vereinsmeister mit Geldpreisen aus. Platz 1 erreichte und erhielt 100 Euro Wolfgang Reindl (Gesamtgesicht 5520 Gramm) vor Hermann Heimler (4820, 75 Euro) und Herbert Wischniowski (7950, 50 Euro). Insgesamt seien im abgelaufenen Jahr bei Arbeitseinsätzen mehr als 1140 Stunden erbracht worden, so der Vorsitzende. Zwei Mal seien Arbeitseinsätze am Weiher, am Fischerhaus sowie in Dürnsricht, wo das Dach der Hütte erneuert wurde, durchgeführt worden. Weiher mähen und abfischen in Ensdorf und Dürnsrich sowie Fische schlachten für den Verkauf komme dazu.

Zahlreiche Arbeitsstunden seien beim Füttern der Forellen und Karpfen geleistet worden „und mehr als 60 Helfer unterstützten den Verein beim Fischerfest.“ Sein Dank gelte allen für die gute Zusammenarbeit, der Marktgemeinde, Kuchenspendern und Andreas Steinbauer, „der unsere Internetseite erstellte und pflegt.“

Die Fangstatistik ebenso wie die Ergebnisse der Fischzucht listete Gewässerwart Herbert Wischniowski detailliert auf. Die Besatzmaßnahmen mit Karpfen in der Vils betrugen 15, mit Forellen 10,5 Zentner und ein Zentner Schleien, im Weiher Dürnsricht sieben Zentner Karpfen k2, und zehn Zander, im Weiher Ensdorf zwei Zentner Karpfen k2, 15 Graskarpfen, fünf Zander, drei Zentner Karpfen k2 und im Forellenweiher 3500 Regenbogenforellen, 1000 Bachforellen und 100 Saiblinge für den Verkauf, in den Weihern. Die Ergebnisse der Fischzucht 2017 beim Abfischen, so der Gewässerwart, seien in den Weihern Ensdorf und Dürnsricht 3 19 Zentner Karpfen, 15 Graskarpfen, zehn Marmorkarpfen, ein Zentner Schleien, zwölf Zander und fünf Hechte gewesen. Im Forellenweiher 10,5 Zentner Forellen.

Auch die Gewässerbewirtschaftung zeigte Herbert Wischniowski im Detail. Auf seine Jungfischer, die sich stark am Vereinsleben beteiligten, könne der Fischereiverein Rieden bauen, hob Jugendleiter Andreas Söldner hervor. Am Weiher in Dürnsricht fand von 1. bis 3. September wieder das Jugendzeltlager mit neun Teilnehmerstatt, „bei dem wieder sehr gut gefangen wurde.“ Auch sei wieder der Jungfischerkönig ermittelt worden. Jonas Bleyer (7250 Gramm) platzierte sich dabei vor Barnabas Reindl (4750 Gramm) und Simon Schmidt (4600 Gramm). Keine besonderen Vorkommnisse seien zu vermelden, sagte Fischereiaufseher Gerald Dobler. Er gab auch Änderungen bei den Schonmaßen bekannt.

Vorsitzender Dieter Teich (stehend rechts) ernannte auf Vorstandsbeschluss Erich Hammer (sitzend Zweiter von links) zum Ehrenmitglied. Er zeichnete gemeinsam mit Bürgermeister Erwin Geitner (sitzend rechts) für langjährige Mitgliedschaft Johann Bauer, Klaus Thannhäuser (sitzend von links), Gerhard Reindl, Andreas Söldner und Adalbert Graf aus.

Mehrere Mitglieder konnte anschließend Vorsitzender Dieter Teich gemeinsam mit Bürgermeister Erwin Geitner auszeichnen: Für zehn Jahre Mitgliedschaft mit Urkunde und Ehrennadel Reinhold Galli, Andreas Söldner, Stefan Meinhold und Adalbert Graf, für 25 Jahre Dominik Prößl und Gerhard Reindl, für 40 Jahre wurde Johann Bauer und Klaus Thannhäuser die Silberne Ehrennadel des Oberpfälzer Fischereiverbands überreich. „Für seine Treue und verdienstvolle Mitgliedschaft“, so steht auf der Ehrenurkunde zu lesen. Wurde auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft Erich Hammer zum Ehrenmitglied ernannt. Blumen gab es für Vereinswirtin Elisabeth Mesarosch.

Detailliert in Einnahmen und Ausgaben legte Kassier Marco Fleischmann den Kassenbericht vor, der positiv abschloss. Die Entlastung erfolgte einstimmig. „Der Fischereiverein lebt von der guten Zusammenarbeit, dies belegt die zahlreiche Beteiligung bei der heutigen Versammlung“ betonte Bürgermeister Erwin Geitner. Lobend hob er die hervorragende Jugendarbeit und die zahlreiche Aufnahme von Jungfischer hervor. Die Errichtung des behindertengerechten Angelplatzes nannte er ein Alleinstellungsmerkmal, „denn so etwas gibt es nur in unserer Marktgemeinde, in unserem Landkreis.“ Und der betonte „der Fischereiverein ist ein starker Teil unseres Vereinslebens“.


Updates abonnieren Abo beenden Drucken

Ähnliche Beiträge

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.ostbayern-kurier.de/

Advertorial

16. Januar 2022
Kreis Regensburg
Region
Advertorial
Aufhausen. "Wenn Sie mich fragen, was der Sinn unserer Arbeit hier im Team ist, sag ich Ihnen ganz klar: Der Kunde!" Armin Ebenhöh, Geschäftsführer des Autohauses Weißdorn, hat mit dieser Philosophie viel erreicht: Skoda führt sein Unternehmen als Gr...
Anzeige

Newsletter bestellen

Bitte wählen Sie aus, wie Sie von uns hören möchten:

Sie können sich jederzeit abmelden, indem Sie auf den Link in der Fußzeile unserer E-Mails klicken. Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie auf unserer Website.

We use Mailchimp as our marketing platform. By clicking below to subscribe, you acknowledge that your information will be transferred to Mailchimp for processing. Learn more about Mailchimp's privacy practices here.

Anzeige