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Vilstalfest in Rieden

Vilstalfest in Rieden

2 Minuten Lesezeit (409 Worte)

Rieden.„Wer hot die schönste Kirwa? – Mir hom die schönste Kirwa?“ und natürlich auch „Mir hom die schönsten Kirwamoidln“ skandierten am Sonntagnachmittag die Riedener Kirwaburschen, als sie mit dem geschmückten Traktor ihre Moidln einholten. Mehrere hundert Zuschauer drängten sich um den Kirwabaum, als die zwölf Riedener Kirwapaare ihre Tänze vorzuführen begannen.

Mit gefüllten Maßkrügen um den Baum hatten die Kirwapaare „für Erfrischung von innen“ vorgesorgt. Die drei „Schnarndorfer Musikanten“ spielten zu den Tänzen auf. Die Knödl-Maturka, den Jiffy Mix, den Zwiefachen d’Staumauer, s’ Mühlradl, Bayrische und Walzer hatten die Riedener Kirwapaare einstudiert.

Bild: Die Kirwapaare begeisterten mit ihren Tänzen die Zuschauer.

Die Zuschauer waren begeistert und geizten nicht mit Beifall. Dazwischen nahmen die Tänzerinnen und Tänzer einen kräftigen Schluck aus ihren Krügen, meinten „… etz trink’ ma amal, denn der Rausch lausst’ nou!“ Und sie wussten auch als echte Goaßlandler: „Wir ham die beste Kirwamusik.“ Mit einem Walzer wurde das neue Oberkirwapaar ausgetanzt. Mit Madleen Scharl und Dominik Flierl hat Rieden nun sein Oberkirwapaar 2017, das sogleich Süßigkeiten unters Volk warf.

Bild: Dicht gedrängt verfolgten die zahlreichen Zuschauer die Tänze der Kirwapaare.

Nach dem Ehrentanz des neuen Oberkirwapaars ging’s ab ins Festzelt, das Publikum war vom Zuschauen hungrig und durstig geworden. Kaffee gab’s, Kuchen, Torten und Kirwaküchln dazu, aber auch eine frische Winkler-Maß und eine deftige Brotzeit. Die drei „Schnarndorfer“ – der Köppl Michl mit seiner Quetschn, der Wilhelm Andreas mit der Gitarre und der Kerschner Fredl am Bariton –  spielten weiter auf, die Kirwapaare tanzten auf der Bühne – eine Kirwastimmung, wie sie nach einem pfundigen Baumaustanzen sein soll. Die Kids aber hatten sich bei Omas und Opas eine Taschengeldzulage besorgt, amüsierten sich am Kinderkarussell, den Autoscootern, investierten ihr Taschengeld in Süßigkeiten.

Bild: Die drei „Schnarndorfer“ – der Köppl Michl, der Wilhelm Andreas und der Kerschner Fredl (von rechts) spielten zu den Tänzen der Kirwa-Paare auf.

Gegen 17 Uhr übernahmen dann die Birgländer Musikanten das musikalische Kommando, legte gleich richtig zünftig los. Und weil die Riedener ihr Vilstalfest und die Kirwa heuer vier Tage feierten wurde für die Kirwapaare zwar der Montag noch einmal so richtig stressig: Nach einem Weißwurstfrühschoppen hieß es dann auf zum Kirwabärtreiben. Am Abend spieltedie Kirwaband „Sappralot“ aufspielte und der Kirwabaum wurde versteigert. Und nicht nur aus der Bar hörte man immer wieder „Oh Kirwa lau niat nou.“ Den Dienstag aber ließen alle gemütlicher angehen. Frühschoppen und Mittagstisch im Festzelt, nachmittags ein „Spiel ohne Grenzen und am Abend gemütlichert Kirwaausklang. „Schöi woar’s – bis af’s nächste Johr“.

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