Brgerhaushalt_BUL Der Bürger- und Jugendhaushalt kommt: Bürgermeister Thomas Gesche und Kämmerin Elke Frieser sind auf die Vorschläge gespannt. Bild: © Ulrike Pelikan-Roßmann

Burglengenfeld. Ab sofort können alle Bürgerinnen und Bürger Vorschläge zur Stadtgestaltung oder Verbesserungen im öffentlichen Raum einreichen: Der so genannte „Bürger- und Jugendhaushalt" kommt.


Auf Antrag der Jungen Union wurden im Januar 2021 im Stadtrat die Mittel für diese Form der Bürgerbeteiligung beschlossen. Damit sollen die Mitwirkungsmöglichkeiten und der Gemeinsinn in Burglengenfeld gestärkt werden.

Das Gesamtbudget im städtischen Haushalt beträgt 40 000 Euro, davon sind 30 000 Euro im Bürgerhaushalt und 10 000 Euro im Jugendhaushalt vorgesehen. „Es können nur Vorschläge umgesetzt werden, für welche die Stadt auch zuständig ist", erklärt Bürgermeister Thomas Gesche. Das seien beispielsweise die Verschönerung des Ortsbildes und Erholungsmöglichkeiten wie Ruhebänke, das Aufstellen notwendiger zusätzlicher Müllbehältnisse oder die Anschaffung neuer Spielgeräte auf Spielplätzen, aber auch Maßnahmen im Straßenbau. Grundsätzlich nicht möglich seien Spenden an Einzelpersonen oder Vereine, denn der Gemeinsinn und der Wille, allen Bürgern etwas Gutes zu tun, stünde im Vordergrund. „Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen sich daran beteiligen", so der Bürgermeister.

Die Eingabe der Vorschläge funktioniert folgendermaßen: Im städtischen Informationsblatt, auf der Homepage (unter dem Reiter: „Bürgerhaushalt") sowie im Bürgerbüro der Stadt sind ab sofort die Formulare für Bürger- und Jugendhaushalt erhältlich bzw. zum Herunterladen, Ausdrucken und Ausfüllen eingestellt. Vorschlagsberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger, die hier ihren festen Wohnsitz haben. Die Anzahl der Vorschläge ist auf maximal drei beschränkt. Für den so genannten Jugendhaushalt gilt eine Altersgrenze von 25 Jahren, vorschlagsberechtigt hier sind Jugendliche ab 14 Jahren. Alle Vorschläge müssen bis spätestens Freitag, 01. Oktober 2021, eingereicht werden.

Im Anschluss daran prüfen Verwaltung und zuständige Ämter die eingegangenen Vorschläge auf ihre Umsetzbarkeit und erwartbare Kosten. Letzteres bedeutet auch eine genaue Prüfung, ob die Mittel aus dem Bürgerhaushalt für die eingereichten Ideen ausreichend sind.

Umsetzbare Vorschläge werden dann im nächsten Schritt dem Stadtrat zur Kenntnis vorgelegt.