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Komplizierter Wasserrohrbruch hielt Wackersdorf in Atem

2 Minuten Lesezeit (322 Worte)
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​Wackersdorf. Am Mittwochmorgen wurde im Bereich Wackersdorf ein Wasserrohrbruch in einer Hauptleitung zwischen Grafenricht und Heselbach festgestellt. Die ersten Meldungen gingen gegen kurz vor 6 Uhr beim Bauhof der Gemeinde ein. In Heselbach, Meldau und Mappenberg gab es daher bis in den Abend hinein kein fließendes Wasser. Der gemeindliche Bauhof versuchte alles, den Schaden schnellstmöglich zu beheben.

Bis in den Nachmittag hinein konnte keine Prognose getroffen werden, wann das Wasser wieder fließen würde. "Wasser sucht sich seinen Weg. Der Rohrbruch kann genau hier sein, wo das Wasser austritt und wir gerade aufgraben - er kann aber auch zehn Meter weiter liegen", erklärte Bauhofleiter Volker Keil noch am Vormittag.

Tatsächlich lag das gebrochene Rohr einige Meter von der Wasser-Austrittstelle entfernt. Nach seiner Ausgrabung sollte es schnellstmöglich durch ein neues ersetzt werden. 


Doch der vermeintliche Bruch entpuppte sich Stück für Stück als ein mehrere Meter langer Riss. "Das könnte der längste Wasserrohrbruch in der Geschichte der Gemeinde sein", kommentierte der stellvertretende Bauhofleiter Johann Strasser.

Mit den Ausmaßen des Risses zog sich auch die Arbeitszeit in die Länge. Allein das vollständige Freilegen des beschädigten Abschnitts dauerte bis 16.30 Uhr. Danach wurden die neuen Rohre installiert (17.15 Uhr), im Anschluss musste die komplette Leitung noch ca. eine Stunde gespült werden, bevor sie wieder ans Netz gehen konnte. "Wenn jetzt alles glatt läuft, haben wir gegen 20 Uhr wieder Wasser in allen Haushalten", blickte Volker Keil vorsichtig dem Ende eines langen Tages entgegen.


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Während der gesamten Zeit richtete die Feuerwehr Wackersdorf eine Not-Wasserversorgung ein. Unter anderem wurde der Heselbacher Kindergarten durchgängig mit Wasser versorgt, zusätzlich fuhr die Wehr sämtliche betroffene Straßenzüge ab und verteilte Wasser an die Anwohner und Anlieger. Das Wasser wurde von den Tanks der Fahrzeuge in Eimer und andere Gefäße abgefüllt.

Die Gemeinde Wackersdorf bedankt sich für das Verständnis der Bevölkerung. Ein besonderer Dank gilt den Kameraden und Kameradinnen der FF Wackersdorf unter der Einsatzleitung von Kommandant Jochen Sander sowie dem Team des Bauhofs für deren Einsatz.


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