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Kallmünz. Am Montag war es soweit. Endlich war Spatenstich für den ersehnten Anbau einer weiteren Gruppe der Kinderkrippe Kallmünz. Seit einem Jahr war eine Gruppe im Container untergebracht. Laut der Einrichtungsleiterin Maria Söllner fühlten sich die Kinder dort unheimlich wohl. Trotzdem freue sie sich darüber, dass nun mit dem Spatenstich ein fester Anbau entsteht. Das Angebot einer Kinderkrippe seit 2013 kann man als Erfolgsmodell sehen.

Bürgermeister Ulrich Brey fragte sich, ob das angesiedelte Storchenpaar auf der alten Mühle vielleicht verantwortlich für den Kindersegen ist. Auf jeden Fall freue er sich, dass es so viel Zuwachs an Kindern im Markt Kallmünz gibt. Mit dieser Maßnahme wird die Krippe auf 36 Plätzen erweitert. Es ist so angelegt, dass eine weitere Erweiterung auf 48 Plätze möglich ist. "Wir haben hier alles nah beieinander. Kinderkrippe, Kindergarten und die Schulen. Alle kennen dieses Gelände und fühlen sich zuhause", so Brey.


Nach dem Bau der Kinderkrippe wird das ganze Gelände noch parkähnlich angelegt. Er dankte den Johannitern, die die Einrichtungen des Marktes betreiben. Die Zusammenarbeit klappt hervorragend. Auch dankte er den Architekten Thomas Wagner vom Büro Haneder & Kraus, Burglengenfeld und von der ausführenden Firma Niebler, Richard Niebler. Ein besonderer Dank ging an die Mitarbeiter der KITAS, an der Spitze Maria Söllner, die sich alle liebevoll um die Kinder kümmern. Die Kosten des Baus belaufen sich auf ca. 820.000,- Euro.

Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter, freute sich ebenfalls über diese Erweiterung. Die Arbeit mit dem Markt Kallmünz und der KITA-Leitung klappt hervorragend. Die Johanniter betreiben ca. 135 Einrichtungen in Ostbayern. Er dankte allen Beteiligten und wünschte eine unfallfrei Bauzeit.