Wertloses rumänisches Geld angedreht

Trickbetrüger werden immer einfallsreicher. Unter dem  Vorwand, ein Bruder sei im Krankenhaus und sie  könnten  keine Euro abheben, wurde ein 66-Jähriger am Samstagabend im Raum Hirschau von zwei Ausländern angehalten und um 200 Euro erleichtert.  Als die beiden Betrüger bemerkten, dass ihr Opfer den Trick offenbar durchschaut hatte, machten sie sich schleunigst aus dem Staub. 

 

Der 66-Jährige war am Samstag, gegen 18.30 Uhr,  auf der Kreisstraße AS 18 unterwegs. Kurz vor Ehenfeld hielten ihn zwei Insassen eines Opel Astra mit rumänischer Zulassung an. Einer der Männer bat ihn,  2000 rumänische Lei in 200 Euro umzutauschen. Der Unbekannte hielt ihm eine Umrechnungstabelle unter die Nase und täuschte seinem Opfer vor,  dass dieses bei einem späteren Bankumtausch einen höheren Eurobetrag erzielen würde. Der Senior ließ sich auf das vermeintliche Geschäft ein übergab dem Fremden die 200 Euro.

Nun trat der zweite Unbekannte in Aktion und wollte von dem  66-Jährigen die gleiche Summe rumänischer  Lei gewechselt haben. Der Senior wollte die Bitte aufgrund des in Aussicht gestellten „Gewinns“ offensichtlich nicht abschlagen und fuhr - mit dem Opel Astra im Schlepptau - zu einer Hirschauer Bank,  um die nötigen 200 Euro abzuheben. Auf dem Weg dorthin fiel dem Mann allerdings ein weiteres Fahrzeug mit rumänischer Zulassung auf, deren Insassen ebenfalls Autofahrer anhielten.  Dies kam dem 66-Jährigen dann doch etwas spanisch vor.

Als die Fremden bemerkten, dass der Senior wendete um die Angelegenheit aufzuklären, machten sie sich mit ihrem Astra schleunigst in Richtung Schnaittenbach aus dem Staub.  Wie sich hinterher herausstellte, handelt es sich bei den ausgehändigten Scheinen  um völlig wertlose rumänische Banknoten, welche sich nicht mehr im Zahlungsverkehr befinden. Es wird vermutet, dass die Unbekannten mit ihrer Maschen weiterhin unterwegs sind.