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Zu Gast bei der „Youth Conference“ im sächsischen Freiberg

Zu Gast bei der „Youth Conference“ im sächsischen Freiberg

2 Minuten Lesezeit (384 Worte)

Sie waren in das Projekt „Jugend debattiert“ eingebunden, haben Lust und Interesse, Neues zu erfahren sowie nette Leute kennenzulernen und waren deshalb sofort Feuer und Flamme, als sie gefragt wurden, ob sie an einem internationalen Jugendcamp teilnehmen möchten. So kam es, dass Luca Hajek und Jakob Nagler, die beide soeben die 10. Klasse des Erasmus Gymnasiums erfolgreich hinter sich gebracht haben, das letzte Maiwochenende im sächsischen Freiberg verbrachten.

Der frühere Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm hatte dazu Delegationen aus sämtlichen Partnerstädten Freibergs eingeladen. Von 29. bis 31. Mai trafeninsgesamt 19 junge Erwachsene zwischen 15 und 20 Jahren aus Clausthal-Zellerfeld, Gentilly (Frankreich), Pribram (Tschechische Republik), Walbrzych (Polen) sowie aus Freiberg und Amberg zusammen, um gemeinsam zu arbeiten und ihre Freizeit in der Gruppe zu verbringen.

Jetzt statteten die 15-jährige Schülerin und der 16 Jahre alte Schüler des Erasmus Gymnasiums Kulturreferent Wolfgang Dersch und Kulturamtsleiter Thomas Bosseinen Besuch ab, um ihnen von ihrem Aufenthalt zu berichten. Dabei erzählten sie, dass das gesamte Programm der „Youth Conference“ in Englisch abgehalten wurde. Doch nicht allein deshalb war der Aufenthalt, der von beiden als ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Erlebnis in Erinnerung geblieben ist, recht anspruchsvoll.

So war bereits im Vorfeld eine Präsentation über die jeweilige Heimatstadt vorzubereiten und zu Beginn des Jugendcamps vorzuführen. Außerdem gehörten ein Vortrag des Europaabgeordneten Dr. Peter Jahr und eine Diskussion rund um Europa zum ersten Veranstaltungstag, der mit einer Führung durch den Freiberger Dom und einem gemeinschaftlichen Abendessen beendet wurde.

Am zweiten Tag stand neben einem Ausflug ins Besucherbergwerk Freibergs die gemeinsame Erarbeitung von Arbeitspapieren auf dem Terminplan. Außerdem bekamen die jungen Leute allesamt eine „Hausaufgabe“ mit auf den Heimweg. Bis 31. Januar 2016 haben sie Zeit, einen Film zu erstellen, der sich mit der Frage „Wie kann ich die Welt in meiner Stadt verbessern?“ auseinandersetzt. Die Produktionen sollen beim nächsten Treffen, das im Frühjahr 2016 im französischen Gentilly geplant ist, gezeigt werden.

Wichtig war den Veranstaltern aber auch, dass der einmal geknüpfte Kontakt zwischen den jungen Leuten auch in der Zwischenzeit nicht abreißt. Um den Austausch zu fördern, wurden eine gemeinsame Facebook-Gruppe eingerichtet und eine Zusammenarbeit auf sportlicher Ebene angeregt. Wolfgang Dersch und Thomas Boss, die seinerzeit den Aufruf gestartet und die Maßnahme unterstützt hatten, zeigten sich von diesem Projekt sehr angetan und baten die Jugendlichen, sie auch in Zukunft auf dem Laufenden zu halten.

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