Falter und Bemmerl: Freude über niedrige Verbrechenszahlen

„Die Bürger können sich in unseren Gemeinden sehr sicher fühlen“. Zu diesem Ergebnis kamen die beiden Bürgermeister Thomas Falter (Wackersdorf) und Harald Bemmerl (Steinberg am See) nach dem Sicherheitsgespräch mit Vertretern der Polizei.  

 

Wie der Schwandorfer PI-Chef Armin Kott erläuterte, ist die Zahl der Straftaten im Gemeindebereich Wackersdorf 2015 zwar leicht auf 189 gestiegen (Vorjahr 175). Für Bürgermeister Thomas Falter ist das aber kein Grund zur Besorgnis. Er wies auf die hohe Zahl der täglichen Einpendler und Erholungssuchenden hin, die das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, erhöhe.  Dazu komme die enorme Besucherfrequenz im Musikpark und an der Kartbahn.

Als erfreulich wertete Armin Kott den kontinuierlichen Rückgang bei den Delikten, die der  Straßenkriminalität zugeordnet werden. Mit neun Fällen von gefährlicher oder schwerer Körperverletzung hatten es die Polizeibeamten im Jahr 2015 zu tun. 30 Vorfälle gab es im Musikpark. Drei Wohnungseinbrüche wurden gemeldet.

Von „Traumzahlen“ sprach der Steinberger Bürgermeister Harald Bemmerl. 35 Straftaten über das ganze Jahr 2015 verteilt, damit ließe sich gut leben. 2014 waren es noch 59 gewesen. Verbrechen wie den Sprengstoffanschlag auf ein Steinberger Ehepaar Anfang 2016 seien zwar schlimm, ließen sich aber präventiv nicht in den Griff bekommen.

Der Sachbearbeiter bei der Inspektion Schwandorf, Jürgen Wagner, erläuterte die Verkehrsstatistik. Bei 183 Unfällen im Gemeindegebiet Wackersdorf wurden 44 Personen verletzt und zwei getötet. Als Unfallschwerpunkt gelten die Autobahnausfahrt Schwandorf-Mitte und die B85 bei Heselbach. Am Gasthaus Besenhardt versuche die Gemeinde, die Voraussetzungen für eine Linksabbiegespur zu schaffen, betonte Bürgermeister Thomas Falter. Bei 74 Unfällen in Steinberg am See gab es sechs Verletzte. Zufrieden ist die Polizei mit der Verkehrssituation am Steinberger und Murnersee. „Die Lenkungsmaßnahmen der Gemeinden zeigen Wirkung“, so Jürgen Wagner.