Gefährlicher Paketinhalt: Amberger Zöllner stellen Faustmesser sicher

Vor einigen Tagen wurde am Zollamt Amberg ein Paket aus China zollrechtlich abgefertigt.

Da bei der Sendung Unregelmäßigkeiten auftraten, wurde das Paket durch den Beschäftigten eines Logistikunternehmens im Beisein eines Zollbeamten geöffnet.

Bei der genaueren Überprüfung stellte der Beamte fest, dass sich neben einer LED –Lampe noch ein weitererArtikel in dem Paket befand. Dabei handelte es sich um einen verbotenen Gegenstand in Form eines Faustmessers, ein sogenanntes Hibbenclaw.

Der Zollbeamte stellte das Messer sicher und leitete gegen den Paketempfänger ein Strafverfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm das Zollfahndungsamt München – Dienstort Nürnberg.

„Im Internet kann man sich derartige Messer jederzeit bestellen. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass eine Vielzahl dieser Gegenstände in Deutschland unter das Waffengesetz fallen und die Einfuhr daher verboten ist“, so Birgit Lange, Leiterin des Zollamts Amberg.