Wackersdorf: Zwei Kreisel und eine geradlinige Anbindung

Seit Juli ist die geradlinige Verkehrsanbindung von der Industrie- zur Oskar-von-Miller-Straße in Betrieb, am Mittwoch nun erfolgte die offizielle Freigabe. 1,4 Millionen Euro investierte die Gemeinde in den Bau der Trasse und der beiden „Kreisel“ am Anfang und am Ende der 400 m langen Straße.

Dreimal „Kreisverkehr“ auf engstem Raum: Der Gemeinderat hat sich dafür entschieden, zum bestehenden Kreisel am Musikpark zwei neue hinzuzufügen. Bürgermeister Thomas Falter nannte bei der „Einweihung“ die Vorteile: Direkte Anbindung an den Innovationspark und die Industriegebiete, Verkürzung der Anfahrtswege für Einsatz- und Rettungskräfte sowie Senkung des Gefahrenpotenzials im Bereich der Diskothek und der Kartbahn. 

Für Landrat Thomas Ebeling werte die Maßnahme den Wirtschaftsstandort weiter auf. BMW-Standortleiter Thomas Dose sieht in der Verbindungstrasse einen Beitrag zu mehr Sicherheit. Werner Renner vom gleichnamigen Planungsbüro betonte: „Wir haben alle naturschutzrechtlichen Belange  beachtet“. Das Straßenoberflächenwasser sammelt sich in einem Regenrückhaltebecken, die Amphibien bekamen Querungshilfen, und die bestehenden Ver- und Entsorgungsleitungen befinden sich jetzt im Dammkörper der Straße.

Nun sollen die beiden Inseln noch begrünt werden. In die Gestaltung wird die Gemeinde noch einmal 70 000 Euro investieren. Im Kreisel „West“ (an der Kartbahn) will sie mit befüllten Kohlekörben, dem Gemeindewappen und dem Gruß „Glück Auf“ an die Bergbautradition erinnern. Der Kreisel „Ost“ an der Einfahrt zur Oskar-von Miller-Straße soll dagegen auf das Industriegebiet hinweisen. Hier sind Vierkant-Säulen mit der Aufschrift „Industriegebiet Wackersdorf“ geplant.