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Mutmaßliche Einbrecher geschnappt

Bild-052 Bild: Polizei

Hahnbach/Hirschau: Die hervorragende Zusammenarbeit der Amberger Polizeidienststellen führte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zur Festnahme zweier mutmaßlicher Einbrecher aus Tschechien.

Die beiden 52- und 23jährigen Tschechen verschafften sich zunächst gegen 22:30 Uhr im Gewerbegebiet in Hahnbach Zutritt zu einer Lagerhalle und durchsuchten diese nach hochwertigem Werkzeug. Dabei lösten sie einen Alarm aus und der Eigentümer der Halle wurde auf die Einbrecher aufmerksam, die ihr Missgeschick bemerkten und noch unerkannt flüchten konnten.

Kurze Zeit später, gegen Mitternacht, hebelten die beiden Männer die Zugangstür zu einem Container einer Zimmerei in Hirschau auf und wurden dort ebenfalls von einer Alarmanlage erfasst. Eine Überwachungskamera zeichnete das Geschehen auf und ein Mitarbeiter verständigte sofort die Polizeieinsatzzentrale in Regensburg. Eine Streife des Operativen Ergänzungsdienst Amberg war zufällig in Hirschau und in kürzester Zeit am Tatort. Als die Polizisten eintrafen flüchteten die überraschten Einbrecher, die bereits eine weitere Tür zu einer Lagerhalle aufgebrochen hatten, im Schutze der Dunkelheit.

Von der Polizeieinsatzzentrale wurden alle Dienststellen im Umkreis von Hirschau in die Fahndungsmaßnahmen eingebunden. Die koordinierte Zusammenführung von Einsatzkräften führte dann in Wernberg zum Erfolg, als eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Amberg einen Pkw mit tschechischer Zulassung feststellte.

Nachdem die beiden Insassen durchnässte Hosen hatten und sich in Widersprüche verwickelten, erhärtete sich der Tatverdacht und sie wurden vorläufig festgenommen. Beide Tatorte wurden nun zentral von der Polizeiinspektion Amberg bearbeitet und eine Spurensicherung durch die Kriminalpolizei Amberg durchgeführt. Ein Abgleich der Schuhspuren im Schnee überführte die Täter letztendlich zweifelsfrei.

Im Fahrzeug wurden noch diverse Utensilien und Einbruchswerkzeug aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen zufolge geht die Polizei davon aus, dass bereits Tage zuvor mehrere Objekte ausgespäht wurden und die beiden Männer eine geplante Einbruchsserie in der Tatnacht begehen wollten. Zielrichtung der Einbrüche war hochwertiges Werkzeug, wie eine Kettensäge, die am Tatort in Hirschau bereits zum Abtransport bereitgelegt worden war.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Männer für weitere Taten im ostbayerischen Raum verantwortlich sind, was sich im weiteren Verlauf der Spurenauswertung noch zeigen wird.


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