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Bezirksräte besteigen die Holzkugel

Kugel-Gassner-Scharf Verena Danner vom Zweckverband "Oberpfälzer Seenland" (Zweite von links) und Inmotion-Geschäftsführer Tom Zeller (rechts) begleiteten die SPD-Bezirksräte Brigitte Scharf (Zweite von rechts) und Richard Gaßner (links) auf die Steinberger Holzkugel. Foto von Rudolf Hirsch

Steinberg am See. Für die beiden SPD-Bezirksräte Brigitte Scharf (Erbendorf) und Richard Gaßner (Kümmersbruck) war es die Erstbesteigung der Erlebnis-Holzkugel am Steinberger See. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Oberpfälzer Seenlandes, Verena Danner, und dem Geschäftsführer des Inmotion-Parks, Tom Zeller, marschierten sie am Montag 700 Meter wendelförmig hinauf zur Aussichtsplattform und genossen aus 40 Metern Höhe den Blick über den Steinberger See. 

„Der Bezirk ist Mitglied im Zweckverband Oberpfälzer Seenland und möchte natürlich erfahren, wie die Fördergelder verwendet werden", erklärte Kulturreferent Richard Gaßner den Grund des Besuches.


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Der Bezirk ist zusammen mit den acht Seenland-Gemeinden Mitglied im Zweckverband "Oberpfälzer Seenland" und brachte bei der Gründung vor über 20 Jahren 30 000 D-Mark ein. Heute gewährt der Bezirk einen jährlichen Zuschuss von 15 000 Euro.

"Das kann nur ein symbolischer Beitrag sein", betont Fraktionssprecher Richard Gaßner. Die Förderung des Tourismus gehöre nun einmal nicht zu den Pflichtaufgaben des Bezirks. Der Kulturreferent hob die Synergie zwischen dem Freilandmuseum Neusath und dem Seengebiet Steinberg-Wackersdorf hervor. Die Zweckverband-Geschäftsführerin Verena Danner bewirbt deshalb auf Messen auch gemeinsam diese beide touristischen Anziehungspunkte.

Die Gäste erfuhren von Inmotion-Geschäftsführer Tom Zeller, dass seit der Eröffnung im Januar bereits 125 000 Gäste die Kugel hinaufgestiegen seien. Damit werde man das Ziel von jährlich

150 000 Besuchern im Eröffnungsjahr locker übertreffen. Die Einkehr in die Kugelwirtschaft zur Brotzeit war für die beiden Bezirksräte am Ende des Besuches selbstverständlich. Brigitte Scharf und Richard Gaßner zeigten sich beeindruckt, „was sich touristisch am Steinberger See getan hat".

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