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Wertvolle Hilfe von den Betreuern

A174736B-8B2C-45E7-A865-241D0CAE03CA Die hauptamtlichen Betreuer Waltraud Brettner (rechts) und Rita Sebald (Mitte) bieten gemeinsam mit Honorarkraft Werner Chwatal (links) Hilfe rund um Fragen zum Betreuungsrecht an..

Schwandorf. Die hauptamtlichen Mitarbeiter des „Betreuungsvereins im Landkreis Schwandorf e.V.", Rita Sebald und Waltraud Brettner, betreuen aktuell 71 Personen im Alter zwischen 20 und 89 Jahren und kümmern sich um das Wohnumfeld, die wirtschaftlichen Angelegenheiten und die Gesundheitsvorsorge und vertreten die Betroffenen vor den Behörden.

„Die hauptamtliche Führung von gesetzlichen Betreuungen ist die Grundlage zur Finanzierung des Vereins", sagte Rita Sebald bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag im Wohnheim der Lebenshilfe. Vermögende Betreute müssten selbst für die Kosten aufkommen, bei Mittellosigkeit zahle die Staatskasse.

Für die Querschnittsaufgabe, die Gewinnung und Beratung ehrenamtlicher Mitarbeiter sowie die Information über Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung gewähren der Landkreis und der Freistaat Bayern eine finanzielle Unterstützung. So kann der Verein im kommenden Jahr erstmals Außensprechstunden anbieten. Der pensionierte Diplom-Rechtspfleger Werner Chwatal beantwortet dabei Fragen rund um das Betreuungsrecht, die Vorsorgevollmacht und die Betreuungsverfügung.



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Die Termine für das erste Quartal des nächsten Jahres stehen bereits fest: 23. Januar im Rathaus Oberviechtach, 27. Februar im „Haus Fronfeste" in Neunburg v.W., 26. März im Rathaus in Wernberg-Köblitz und 23. April im Rathaus Burglengenfeld. Die Sprechzeiten sind jeweils von 14.30 bis 16 Uhr. Rückfragen beantworten Rita Sebald und Waltraud Brettner unter 09431/5600097 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Von den 101 Mitgliedern des Vereins übernehmen rund 40 eine ehrenamtliche Betreuung und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung von 399 Euro im Jahr. 2223 Betreuungsfälle sind im Landkreis registriert. Der Großteil der Fälle wird von den Angehörigen abgedeckt, den Rest übernehmen haupt- und ehrenamtliche Betreuer. Honorarkraft Werner Chwatal unterstützt die hauptamtlichen Mitarbeiter bei den Querschnittsaufgaben, Angelika Eckmann hilft mit vier Wochenstunden in der Verwaltung mit.

Als das Betreuungsgesetz im Jahre 1992 in Kraft trat, waren im Landkreis 900 Betreuungsfälle registriert. Die Zahl ist mittlerweile auf 2223 angestiegen. Drei Viertel der Betreuer stammen aus dem familiären Umfeld der Betroffenen, den Rest übernehmen vom Gericht bestellte Vereins- oder Berufsbetreuer. Im Landkreis kümmern sich aktuelle 23 hauptamtliche Betreuer um Menschen, die Hilfe benötigen.

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