corona-Gerd-Altmann-pixabay Symbolbild: © Gerd Altmann, pixabay

Landkreis Schwandorf: Gestern, am Donnerstag, am 26. November 236, heute über 180 Fälle

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Schwandorf. Aus den „deutlich mehr als 100 Fällen", die wir am Mittwoch gemeldet haben, sind bis zum Ende des Tages 121 geworden. Gestern, am 26. November, haben wir 236 neue Fälle weitergemeldet und heute sind bereits mehr als 180 Infektionen bekanntgeworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz weicht heute in den Angaben von Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit - LGL (551,6) und Robert-Koch-Institut - RKI (511,9) ab.


Dafür gibt es einen Grund: Wir haben gestern bis in die Nacht gearbeitet und 236 Fälle an das LGL gemeldet – gestückelt in mehreren Meldungen über den Tag verteilt. Die letzte Teilmeldung mit 60 Fällen wurde vom LGL gestern nicht mehr an das RKI weitergegeben, weshalb das LGL aktuell bereits 12.900 Fälle, das RKI aber nur 12.840 Fälle ausweist. Aus diesen unterschiedlichen Fallzahlen resultiert die unterschiedliche Inzidenz, die sich wieder angleichen wird, sobald die Nacherfassungen beim RKI erfolgt sind. Mit den Infektionen von heute steigt die Fallzahl im Landkreis Schwandorf auf über 13.000. Dabei ist es gerade einmal 23 Tage her, dass wir in der Überschrift berichtet hatten „Die Fallzahl hat die 10.000 überschritten" (unsere Pressemitteilung vom 03.11.2021).

Mit dem Tod einer 86-jährigen Heimbewohnerin und eines 84-jährigen Mannes, der zu Hause gelebt hatte, erhöht sich die Zahl der mit oder an Corona Verstorbenen auf 193. Vereinzelt erfahren wir in Zuschriften unschöne Reaktionen, die auf das Alter der Verstorbenen abzielen. Es ist zwar richtig, dass das Sterberisiko durch Corona bei Älteren höher als bei Jüngeren ist. Aber ein Blick in die Krankenhäuser und Intensivstationen zeigt, dass auch Jüngere sehr schwer und teils mit bleibenden Folgen an Corona erkranken können.

Zu einem aufgeheizten Wortwechsel kam es am Mittwoch vor unserem Impfzentrum in Nabburg. Personen, die sich zur Booster-Impfung angestellt hatten, beschimpften andere, die auf die Erstimpfung warteten. Die Stimmung schaukelte sich ob der Vorhaltung, dass diejenigen, die erst jetzt kommen, schuld seien, dass die anderen auf die Drittimpfung länger warten müssen, zwar hoch, konnte aber ohne Eingreifen der Polizei befriedet werden.

Bitte fair bleiben

Wir bitten, fair mit dem Personal in unserem Impfzentrum umzugehen. Was sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilweise anhören müssen, ist unter der Gürtellinie. Und offenbar sind wir nicht so schlecht, wie manche uns machen möchten oder verschiedentlich leider auch zu lesen ist. Ein Beispiel: Viele Impfzentren in Bayern bieten keine freien Impfmöglichkeiten ohne Termin mehr an. Auch in der Oberpfalz bieten nicht mehr alle Impfzentren diesen Service an. Wir impfen in großzügig vorgegebenen Zeitfenstern auch noch ohne Termin, was wiederum zur Folge hat, dass immer mehr Impfwillige von außerhalb des Landkreises zu uns kommen. Mit der Umstellung anderer Impfzentren auf reine Online-Terminbuchung unter Ausschluss einer telefonischen Anmeldung wird sich dieser Effekt wohl noch verstärken. Am Mittwoch wurden in Nabburg übrigens 321 Impfungen verabreicht. Eine Zahl, die sich gewiss sehen lassen kann.

Die aktuellen Impfzeiten in unserem Impfzentrum

Samstag, 27. November von 14 bis 17 Uhr (nur Erst- und Zweitimpfungen)

Sonntag, 28. November von 13.30 bis 16.30 Uhr (nur Erst- und Zweitimpfungen)

Montag, 29. November geschlossen

Dienstag, 30. November ganztags nur mit bereits vereinbartem Termin

Mittwoch, 1. Dezember von 12.30 bis 15.30 Uhr (nur Erst- und Zweitimpfungen)

Informationen zu Corona sind in unserer Landkreishomepage unter den Buttons „Coronavirus" und „Impfzentrum" zusammengefasst.

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