Oberpfälzer Polizei verstärkt Kontrollen mit Blick auf Schleuserkriminalität

Oberpfälzer Polizei verstärkt Kontrollen mit Blick auf Schleuserkriminalität

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Die Oberpfälzer Polizei erhöht im Rahmen der Schleierfahndung entlang der Grenze zum östlichen Nachbarn die Kontrollen mit Blick auf die Schleuserkriminalität.

Aus der Not, der überwiegend aus den Krisengebieten im Nahen Osten stammenden Flüchtlinge, schlagen oftmals kriminelle Schleuser Kapital. Neben dem Schutz der Flüchtlinge richtet sich der Fokus der Polizei daher insbesondere auch auf die Personen, die sich durch das Leid der Menschen bereichern wollen.

Im Monat August 2015 registrierte die Polizei auch an der ostbayerischen Grenze, im Regierungsbezirk Oberpfalz, vermehrt Flüchtlingsgruppen. Am 20. und 22. August beispielsweise wurden jeweils Gruppen von über 20 Personen aus dem Nahen Osten im Bereich Vohenstrauß festgestellt. In Waidhaus zeigte sich am 25. und 26. August das gleiche Bild, mit ebenfalls zwei Gruppen von etwa 20 Schutzsuchenden, die einem geordneten Asylverfahren zugeführt werden konnten.

Unabhängig von diesen Fällen wurden im August durch die Oberpfälzer Polizeidienststellen Ermittlungen gegen acht Personen wegen Schleuseraktivitäten eingeleitet.

Im Ostbayerischen Raum ist in den letzten Wochen eine Tendenz für mögliche Ausweichrouten um die südbayerischen Grenzen herum erkennbar. Daher richtet die Oberpfälzer Polizei ihren Fokus verstärkt auf Reiserouten, die durch die Tschechische Republik in das Bundesgebiet führen. Neben der Festnahme von Schleusern gilt es natürlich im Besonderen, die Schutzsuchenden, die teils unter menschenunwürdigen Bedingungen in Kleintransportern oder Lkw´s befördert werden, einem geordneten Asylverfahren zuzuführen.

In den frühen Morgenstunden am Freitag, 04.09.2015, erfolgte, durch Oberpfälzer Schleierfahnder und Binnengrenzfahnder der Bundespolizei eine verstärkte Überwachung des Einreiseverkehrs auf der Bundesautobahn A6 und in den angrenzenden Gemeinden. In der Zeit von 03:00 Uhr bis 06:00 Uhr kontrollierten die Fahnder insgesamt 19 Fahrzeuge, die erfahrungsgemäß für Schleusungen benutzt werden. Dabei konnte eine Frau ohne erforderliche Dokumente festgestellt werden. Die Sachbearbeitung übernahmen die Fahnder Bundespolizei. Zudem wurde ein Fahrzeug festgestellt an dem nicht für das Fahrzeug ausgegebene Kennzeichen angebracht waren.

Neben den Maßnahmen zur Verfolgung der Schleuserkriminalität bleibt die Bekämpfung der Wohnungseinbrüche weiterhin Schwerpunkt im Aufgabenkatalog der Schleierfahnder des Polizeipräsidiums Oberpfalz.

 


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